Mitterlehner: Exportplus ist positives Signal

 

erstellt am
06. 02. 15
11.00 MEZ

Ausfuhren trotz schwierigem internationalen Umfeld gestiegen - Positives Signal für Wettbewerbsfähigkeit und Stimmung - Schwächerer Euro hilft Exporteuren
Wien (bmwfw) - "Unsere Exporteure sind auch in schwierigen Zeiten eine wichtige Konjunkturstütze", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Exportdaten für den Zeitraum Jänner bis November 2014. In diesem Zeitraum sind die heimischen Ausfuhren um 1,4 Prozent gestiegen, im Monat November waren es sogar 5,3 Prozent. "Das ist gerade angesichts der vielen geopolitischen Unsicherheiten und der zuletzt eingetrübten Konjunktur ein positives Signal, das auch die Stimmung in der Wirtschaft verbessern sollte. Weiteren Rückenwind liefert der schwächere Euro", so Mitterlehner.

Sowohl die Exporte in die Europäische Union als auch jene in Drittstaaten sind insgesamt gestiegen. In die neuen Märkte wurden sogar mehr Waren ausgeführt als von dort importiert. Die drei wichtigsten Exportländer außerhalb der EU waren die USA, die Schweiz und China. "Die Maßnahmen und Angebote unserer Förderoffensive sind derzeit besonders wichtig. Mit 'go international' unterstützen wir vor allem die Erschließung neuer Zukunftsmärkte mit neuen Produkten und Dienstleistungen. Damit verteilen wir auch das Risiko besser, wenn es im Handel mit einzelnen Märkten zu Einbrüchen kommt", betont Mitterlehner. Zuletzt wurde das Programm aufgrund der Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts um 2,5 Millionen Euro aufgestockt, damit die Betriebe noch stärker alternative Auslandsmärkte bearbeiten können.

Höhere Meldeschwelle entlastet Exporteure
Weitere Unterstützung bietet der laufende Bürokratie-Abbau. Durch eine seit 1. Jänner 2015 von Mitterlehner erlassene Novelle der Handelsstatistikverordnung wird die "Assimilationsschwelle", unterhalb der Unternehmen von einer Anmeldung im Rahmen des innergemeinschaftlichen Warenverkehrs (Intrastat) befreit sind, von bisher 550.000 Euro auf 750.000 Euro erhöht. "Das entlastet 1.800 Unternehmen von monatlichen Meldepflichten. Unser Ziel ist es, den europarechtlichen Spielraum so weit wie möglich zur Unterstützung der Unternehmen zu nützen", so Mitterlehner.

Über die Initiative "go international"
Die Maßnahmen und Angebote von "go international", einer gemeinsamen Initiative von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer Österreich (WKO) unterstützen vor allem Klein- und Mittelbetriebe beim ersten Schritt in den Export, bei der Erschließung von Zukunftsmärkten und der Vermarktung ihrer Innovationen. Weitere IO-Instrumente sind die Unterstützung des Besuchs wichtiger Branchentreffs, von Kongressen und Messen sowie die Teilnahme an Forschungskooperationen. Neben Marktstudien werden auch Rechtsberatungen und Risikoanalysen durchgeführt und den Unternehmen angeboten.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.go-international.at

 

 

 

 

 

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