Leitl: Export als Stütze der österreichischen
 Konjunktur bestätigt

 

erstellt am
12. 03. 15
11.00 MEZ

Ausfuhren legten um 1,7% zu, Handelsbilanzdefizit mehr als halbiert. Zahl der österreichischen Exporteure erreicht mit 50.000 neuen Rekordwert
Wien (pwk) - Anlässlich der von der Statistik Austria veröffentlichten vorläufigen Außenhandelszahlen für das Jahr 2014 betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl, dass "das neuerliche ‚All-time-high‘ bei den österreichischen Ausfuhren die große Bedeutung der heimischen Exportwirtschaft als wichtigste Stütze der österreichischen Konjunktur bestätigt. Es freut mich, dass Österreichs Exportunternehmen trotz weltwirtschaftlich schwieriger Bedingungen einen neuen Exportrekord einfahren konnten." Die Exporte legten im Jahr 2014 um 1,7 Prozent auf 127,9 Mrd. Euro zu, während die Importe um -0,8 Prozent auf 129,7 Mrd. Euro leicht zurückgingen. Das Handelsbilanzdefizit wurde dadurch mehr als halbiert - von 4,9 Mrd. Euro im Jahr 2013 auf nunmehr 1,8 Mrd. Euro.

Leitl: "Die gute Exportbilanz kam auch durch die Unterstützungsmaßnahmen für österreichische Unternehmen im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international vom Wirtschaftsministerium und der WKÖ zustande." Ebenso wie die Exporte selbst, stieg auch die Zahl der österreichischen exportierenden Unternehmen von 47.000 im Jahr 2013 auf mittlerweile 50.000. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) legt in ihren laufenden Exportförderprogrammen einen Schwerpunkt auf Überseedestinationen. "Derzeit gehen rund 80 Prozent unserer Ausfuhren in den europäischen Raum. Wir wollen diese Gewichtung in Richtung der prosperierenden Überseeregionen verlagern, dorthin wo österreichische Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen noch bessere Absatzchancen vorfinden - in Länder, wo es auch in der zur Zeit weltwirtschaftlich angespannten Lage noch immer ein höheres Wachstum gibt als augenblicklich in Europa", so Leitl.

Überdurchschnittliche Exportzuwächse gab es unter anderem in folgende Regionen und für Österreich bedeutende Staaten als Exportzieldestinationen:

  • Amerika (+7%),
  • Nord-Amerika (+10,1%),
  • Asien (+2,2%),
  • MOEL-Länder (+3,8%),
  • Frankreich (+5,6%),
  • Großbritannien (+8,4%),
  • Spanien (+9,5%),
  • Polen (+6,3%),
  • Slowakei (+3,5%),
  • Ungarn (+10,9%),
  • Schweiz (+5,5%),
  • USA (+10,1%),
  • Kanada (+10,1%),
  • Mexiko (+7,6%),
  • Israel (+6,7%),
  • Saudi-Arabien (+4,8%),
  • VAE (+6,3%),
  • China (+7,8%) und
  • Australien (+5,5%).

 

 

 

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