NÖ: Neue Landes-Finanzsonderaktion
 "Arbeitsplatzmotor Gemeinden" beschlossen

 

erstellt am
23. 03. 15
11.00 MEZ

Sobotka: "Stellen im Jahr der Arbeit regionale Investitionen sicher"
St. Pölten (nlk) - Ab sofort und bis 30. Juni gilt die neue Landes-Finanzsonderaktion "Arbeitsplatzmotor Gemeinden". Dabei übernimmt das Land Niederösterreich bis zu drei Jahre lang die Zinsen von maximal drei Prozent für Projekte von Gemeinden und Gemeindegesellschaften. "Unsere 573 Gemeinden sind Job- und Investitionsmotoren des Landes Niederösterreich. Insgesamt werden über 17.000 Gemeindemitarbeiterinnen und Gemeindemitarbeiter direkt beschäftigt. Jährlich werden über 500 Millionen Euro von den Gemeinden investiert - für Schulbauten, Kindergärten, Straßen oder in den Bürgerservice. Im Vergleich der Bundesländer belegen die niederösterreichischen Gemeinden mit 311 Euro die dritthöchste pro Kopf Investition und liegen damit 40 Euro über dem Bundesschnitt. Zusätzlich werden seitens des Landes Niederösterreich noch einmal über 500 Millionen Euro direkt in die Gemeinden investiert. Mit dieser Investitionsmilliarde sowie der neuen Finanzsonderaktion stellen wir im Jahr der Arbeit die Wirtschaftskraft unserer Regionen sicher", so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

"Neben ihren unmittelbaren Verwaltungsaufgaben sind Gemeinden auch Gemeinschaften, die über Vereine und Veranstaltungen viel zum Heimatgefühl beitragen. 95 Prozent der Landesbürger schätzen die Lebensqualität in ihrer Gemeinde, 93 Prozent fühlen sich mit ihr im Besonderen verbunden. Gemeinsam pflegen wir auch einen sorgsamen Umgang mit dem Steuergeld. Während der Bund 86 Prozent aller Schulden verantwortet, sind es bei Land und Gemeinden nur 14 Prozent", so Sobotka.

Durch die neue Finanzsonderaktion fallen im Zeitraum von drei Jahren den Gemeinden keine Kosten an, wenn die Projekte u. a. den Breitbandausbau, Gemeindeämter, Gemeindebüchereien, Gemeindearchive und Gemeindemuseen, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Feuerwehrhäuser, Kultur- und Veranstaltungszentren, Mehrzweckhallen und Musikheime, öffentliche Pflichtschulen, Musikschulen und Kindergärten, Straßenbau und -beleuchtung, Nebenanlagen sowie den Güterwegebau betreffen.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at