Graz: Rechnungsabschluss 2014 präsentiert

 

erstellt am
26. 03. 15
11.00 MEZ

Positives Betriebsergebnis und stabiles Schuldenniveau
Graz (stadt) - Erstmals legt die Finanzabteilung bereits vor Ostern - ein halbes Jahr früher als bisher - nicht nur den Rechnungsabschluss der Stadt sondern auch eine vorläufige Ergebnisrechnung für das Haus Graz vor. Die Zahlen belegen deutliche Erfolge und die Richtigkeit des eingeschlagenen Budgetkurses. Das Betriebsergebnis für 2014 ist positiv, Cashflow und Schuldenstand sind trotz weiterer hoher Investitionen auf dem gleichen Niveau geblieben. Das im Stabilitätspakt eingezogene Schuldenlimit wurde um 160 Millionen Euro unterschritten.

Finanzstadtrat Gerhard Rüsch zieht eine positive Bilanz: „Unser oberstes Ziel waren Einsparungen ohne zugleich auf wichtige Investitionen zu verzichten. Verantwortungsvolle Budgetpolitik muss Platz lassen für Zukunftsprojekte, die eine stark wachsende Stadt wie Graz braucht. Wir müssen und werden im Haus Graz noch weitere Sparpotenziale ausschöpfen, dürfen aber nicht den Fehler machen unserer Stadt einen Stillstand zu verordnen."

Finanzstadtrat Rüsch plädiert für ein Beibehalten der Investitionsdynamik: „Es ist entscheidend, wofür wir uns Geld vom Finanzmarkt holen. Das Haus Graz braucht keine Fremdmittel, um laufende Ausgaben zu bezahlen. Wenn wir Kredite aufnehmen, dann für nachhaltige Investitionen, von denen noch viele künftige Generationen profitieren." Das Haus Graz hat auch 2014 den Großteil dieser Investition in Gesamthöhe von 118 Millionen Euro aus eigener Kraft bewältigt - die Neuverschuldung beträgt nur ein Drittel davon.

Als größte Herausforderungen für die städtische Finanzpolitik der nächsten Jahre sieht Rüsch die Auswirkungen der Steuerreform auf die Budgeteinnahmen, die Neuregelung des Finanzausgleichs, die gesetzlichen Sozial-ausgaben, die sich binnen der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt haben, und die Entwicklung des Arbeitsmarktes: „Trotz Rekordbeschäftigung dürfen wir nicht übersehen, dass auch die Zahl der Arbeitssuchenden gestiegen ist. Wir müssen daher weiterhin in die Stärkung des Wirtschaftsstandorts investieren", so der Finanz- und Wirtschaftsstadtrat.

 

 

 

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