Zwei Jubilare auf einen Streich: die
 Bürgermeister von Priština und Graz

 

erstellt am
17. 04. 15
11.00 MEZ

Priština/Graz (stadt) - „Wir schämen uns nicht, von anderen zu lernen. Zu schauen, wie sie mit Problemen umgegangen sind, welche Lösungen sie gefunden haben und wie sie in die Zukunft planen, ist für meine Stadt und für mich sehr wichtig. Denn wir haben noch viel zu lernen“, verriet der Bürgermeister der kosovarischen Hauptstadt Priština, Shpend Ahmeti am 16.04. bei seinem Graz-Besuch. Dieser führte ihn gemeinsam mit der steirischen BIT-Gruppe, die auch in seiner Heimatstadt in puncto Bildung aktiv ist, zu Bürgermeister Siegfried Nagl und seinem Team der Stadtplanung.

So war es auch das Thema „Smart City“, für welches er sich brennend interessierte und das er für zukunftsweisend – nicht nur für Graz – hält. Aber auch der Umgang mit öffentlichem Verkehr, dem Aufziehen von urbaner Infrastruktur und den Bildungsmöglichkeiten auch und vor allem bei den Jüngsten schaut er sich gerne von Städten wie Graz (Priština hat rd. 200.000 EinwohnerInnen und ist somit größenmäßig gut vergleichbar) ab. „Graz' Stärkefelder Kultur, Wissenschaft und Bildung und unser Wollen, noch ein bisschen smarter, also schlauer als andere Städte zu sein, sind die Zukunft unserer Stadt“, ist sich Bürgermeister Siegfried Nagl bewusst.

Dass nicht nur smartes Denken sondern auch smartes Schenken für sonnige Augenblicke sorgt, bewies Nagl mit seinem speziellen Geschenk an seinen Amtskollegen aus dem Kosovo. Denn zu dessen Geburtstag am kommenden Samstag, „dieser Tag ist anscheinend ein guter für Bürgermeister, feiere ich dann doch auch den meinen“ überreichte er ihm eine „Sunny-Bag“, also eine Tasche die mittels Solarkraft den Strom fürs Handy gleich selbst produziert. Im Gegenzug überreichte auch Ahmeti Nagl ein Präsent in Form einer Figur, die die Stadt Priština repräsentiert. Besonders wichtig war ihm dabei auch „Danke“ zu sagen an alle GrazerInnen und SteirerInnen, die dem kosovarischen Volk besonders in den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren so viel Hilfe angedeihen haben lassen.

 

 

 

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