Felipe: Tirols Bus- und Zugangebot wächst weiter

 

erstellt am
12. 08. 15
16.00 MEZ

4.000 Fahrten Innsbruck-Kufstein mehr, als 2014
Innsbruck (lk) - Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in Tirol geht unter der Regie des Verkehrsverbund Tirol (VVT) und der zuständigen LHStvin Ingrid Felipe mit hohem Tempo weiter. Über 300.000 Kilometer mehr als im Jahr 2014 werden die Öffis in Tirol im Jahr 2015 fahren – Tendenz weiter steigend. Dieser Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Tirol entspricht der Größenordnung von 4.000 zusätzlichen Fahrten von Innsbruck nach Kufstein. Insgesamt legen Öffis in Tirol im Jahr 2014 ca. 43,1 Millionen Kilometer zurück. "Ich bin sehr froh, dass wir das Angebot kontinuierlich ausbauen können, weil der Umstieg in die Öffis der größte Beitrag ist, den wir zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können", sagt Ingrid Felipe. Das Land Tirol stellt im Doppelbudget 2015/16 erstmals mehr Geld für die Öffis zur Verfügung als für den Straßenbau.

Ein wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende ist, ein günstiges Angebot für StammkundInnen zu schaffen – Tirol nimmt bei den ermäßigten Ticketangeboten einen Spitzenplatz im österreichweiten Vergleich ein. Tirol hat mit maximal 180 Euro das günstigste Semesterticket für Studierende aller Bundesländer außer Wien. Länder wie Niederösterreich oder das Burgenland haben hier gar kein Angebot, in der Steiermark kostet ein Ticket aus dem Grazer Umland nach Graz schon so viel wie in Tirol ein Semesterticket von Landeck oder von Lienz nach Innsbruck. Über 4.000 Studierende nehmen dieses günstige Angebot in Anspruch. 21.000 Tiroler SeniorInnen sind mit dem günstigen SeniorInnenticket unterwegs: Das SeniorInnenticket des VVT gibt es um 250 Euro pro Jahr für 61-75jährige Menschen bzw. um 125 Euro für Menschen über 75, letzteres ist österreichweit sogar das preiswerteste Angebot – vergleichbare Tickets gibt es nur in Wien um 229 Euro im Jahr und in Vorarlberg um 256 Euro im Jahr.

Vom Luftsanierungs- zum Lufterholungsgebiet
Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist ein Baustein beim Kampf des Landes Tirol um bessere Luft in den Alpen – am Weg vom Luftsanierungs- zum Lufterholungsgebiet sind mit dem Luft-100er, mit dem 2016 kommenden sektoralen Fahrverbot und mit dem stufenweisen Auslaufen der Genehmigung für alte LKW verkehrspolitisch wichtige Schritte gelungen. Für Ingrid Felipe ist es zentral, den TirolerInnen eine Alternative zum Autoschlüssel zur Verfügung zu stellen. "Wir können damit die Straßen, die Geldtaschen und das Klima entlasten", kündigt die Landeshauptmann-Stellvertreterin an, den eingeschlagenen Weg weitergehen zu wollen.

 

 

 

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