Burgenland ist bei der Familienförderung führend

 

erstellt am
27. 08. 15
16.00 MEZ

Dunst: über 30,7 Millionen Euro für die Familien seit dem Jahr 2009
Eisenstadt (blms) - Anlässlich des bevorstehenden Kindergarten- und Schulstarts informierte Familienlandesrätin Verena Dunst über die Familienleistungen des Landes Burgenland. „Das Burgenland liegt bei der Familienförderung im österreichweiten Spitzenfeld, und wir sorgen dafür, dass dies auch weiterhin so bleibt. Seit dem Jahr 2009 haben wir beispielsweise über 25,8 Millionen Euro an Kinderbetreuungsförderung und somit in die Zukunft unserer Kinder investiert.“ Derzeit laufen Verhandlungen zwischen den Länder und dem Bund über einen kostenlosen verpflichtenden halbtägigen Kindergartenbesuch auch für 4-Jährige. Ort der Pressekonferenz war der Kindergarten in Trausdorf. Dieser wurde beim Wettbewerb „Wahl des beliebtesten Kinderspielplatzes im Burgenland“ mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Für den kostenlosen verpflichtenden halbtägigen Kindergartenbesuch auch für 4-Jährige habe der Bund den Ländern weiter 70 Millionen Euro jährlich in Aussicht gestellt, so Dunst. Dem Burgenland würden rund 2,1 Millionen Euro jährlich zur Verfügung stehen. „Diskutiert wird auch ein verpflichtendes Beratungsgespräch für jene Eltern, die ihre 4-jährigen Kinder noch nicht für den Kindergartenbesuch angemeldet haben. Die Eltern sollen über die Vorteile des Kindergartenbesuchs informiert und aufgeklärt werden.“ Die Vereinbarung solle Mitte September 2015 unterzeichnet werden.

Sprachliche Frühförderung
Breits im Frühjahr 2015 wurde die Vereinbarung zur sprachlichen Frühförderung unterzeichnet und im Juli 2015 vom Burgenländischen Landtag beschlossen. Bis zum Kindergartenjahr 2017/18 stehen dem Burgenland bis zu 677.000 Euro an Bundesmitteln für sprachliche Frühförderung zur Verfügung. „Durch die Aufstockung der Mittel für die sprachliche Frühförderung werden wir Gemeinden mit einem hohen Anteil an Kindern mit nicht deutscher Muttersprache durch eine Personalkostenförderung von 5/6 dabei unterstützen, zu den bestehenden Sprachförderprojekten zusätzliches Personal für die sprachliche Frühförderung selbst anzustellen“, erläutert Dunst.

Über 30,7 Millionen Euro Familienförderung seit 2009
Seit 2009 hat das Land Burgenland die Familien mit 30.735.158 Millionen Euro Förderungen unterstützt. Davon wurden rund 25,817 Millionen Euro für die Kinderbetreuungsförderung aufgewendet, 1,431 Millionen Euro flossen in den Bereich Schulstartgeld. Die anderen Förderungen teilen sich so auf: Kinderbonus 3,274 Millionen Euro, Mehrlingsgeburtenförderung 162.000 Euro, Zuschuss Familienauto 46.500 Euro, Betreuung durch Tageseltern 3.335 Euro. (Quelle: Statistik Familienförderungen ab 1.1.2009 - Stand 25.08.2015)

Umfassende Informationen rund um die Familienförderungen gibt es auf
http://www.familienland-bgld.at


Das Kindergartenjahr 2014/15 in Zahlen

  • Kinderkrippen: gesamt 66 Krippen mit 1.052 Kindern (60 öffentliche (969 Kindern), 6 private (83 Kinder))
  • Kindergärten: gesamt 137 mit 6.446 Kindern (121 öffentliche (5.949 Kinder), 16 private (497 Kinder))
  • Alterserweiterte Kindergärten: gesamt 55 Kindergärten mit 2.121 Kindern (53 öffentliche (2079 Kinder), 2 private (42 Kinder))
  • Horte: gesamt 25 Horte mit 778 Kindern (22 öffentliche (736 Kinder), 3 private (42 Kinder))


Beliebtester Spielplatz: 2. Platz für Erlebnis-Kinderspielplatz in Trausdorf
Im Rahmen einer Initiative der Dorferneuerung vom Verein „Unser Dorf“ wurde der beliebteste öffentlich zugängliche Kinderspielplatz im Burgenland gesucht.

Der Erlebnis-Kinderspielplatz Trausdorf wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet; die Gemeinden erhielt einen Wertgutschein von 1.000 Euro vom sozialökonomischen Betrieb ReALTO - einem Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose in Güssing.

Der Erlebnis-Kinderspielplatz wurde im Rahmen der Schaffung eines Naherholungsgebietes entlang der renaturierten Wulka errichtet. „Die Einbeziehung der Wulka war dabei ein wichtiger Teil des Konzeptes. Deshalb haben wir für die Lage des Spielplatzes eine flache und zugängliche Stelle zur Wulka ausgewählt“, sagt Bürgermeister Viktor Hergovich. „Die Kinder können gefahrlos und gut einsehbar zur Wulka gelangen um am ,Dorfbach‘ zu spielen – so wie einst ihre Großeltern“, sagt Gemeindevorstand Gerald Wollner.
Auf Zäune und Absperrungen wurde bewusst verzichtet.

 

 

 

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