Hiegelsberger: „Vom Förderprogramm ‚Ländliche
 Entwicklung‘ profitiert gesamte oö. Wirtschaft“

 

erstellt am
16. 10. 15
09:00 MEZ

Unterstützung des ländlichen Raums hat zentralen Stellenwert
Linz (lk) - „Die vorliegende Studie unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Friedrich Schneider belegt schwarz auf weiß: Vom Förderprogramm ‚Ländliche Entwicklung‘ mit einem jährlichen Volumen von rund 190 Mio. Euro profitiert die gesamte oberösterreichische Wirtschaft und somit das ganze Bundesland“, erklärt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und verweist auf die eindrucksvollen Zahlen: Die 6 Maßnahmenpakete haben ein Fördervolumen von knapp 68 Mio. Euro, alleine sie sorgen jährlich für mehr als 2.400 Arbeitsplätze und für ein Einkommen von zirka 121 Mio. Euro.

428 der 442 Gemeinden in Oberösterreich zählen zum ländlichen Raum, drei Viertel der Bevölkerung leben hier. „Eine aktive Unterstützung liegt da auf der Hand, sie nimmt einen zentralen Stellenwert im Förderportfolio ein“, betont Hiegelsberger. Zu einem funktionierenden ländlichen Raum gehören florierende Gemeinden und Betriebe als zuverlässige Partner genauso wie eine starke Landwirtschaft.

„Oö. Agrarpolitik ist verlässlicher Begleiter mit Handschlagqualität“
„Unsere Bäuerinnen und Bauern als prosperierende Grundlage des Wirtschaftens im Land brauchen sichere Rahmenbedingungen. Die oberösterreichische Agrarpolitik ist ihnen dabei ein verlässlicher Begleiter mit Handschlagqualität, sie sorgt für stabile Grundlagen zur betrieblichen Entwicklung“, erklärt der Landesrat. Um eine nachhaltige, ökologische und bäuerliche Landwirtschaft sicherzustellen, wurde von 2007 bis 2013 eine Investitionsförderung von in Summe etwa 240 Mio. Euro ausbezahlt – mit erfreulichen Konsequenzen: Investitionen von rund 1,5 Mrd. Euro.

„Die Investitionsförderung NEU gibt – bei einem deutlich größeren Anteil an Fördermitteln für die Periode 2014 bis 2020 – zusätzliche Finanzierungssicherheit“, berichtet der Landesrat. Seit Ende März vergangenen Jahres wurden 4.100 Anträge gestellt. Bisher wurden insgesamt 107 Mio. Euro anrechenbare Nettokosten und ein Förderbetrag von 25 Mio. Euro bewilligt. Zudem sind Agrarinvestitionskredite in Höhe von 29 Mio. Euro vorgemerkt.

„Flächendeckender Agrarsektor ist starker Wirtschaftsmotor“
„Keine Wirtschaft ohne Landwirtschaft, kein Wohlstand ohne unsere 33.000 bäuerlichen Betriebe, die tagtäglich dafür sorgen, dass es unserem Land gutgeht. Ein flächendeckender Agrarsektor ist ein starker Wirtschaftsmotor und ein Arbeitsplatzgarant“, betont Hiegelsberger. Rechnet man die Lebensmittelbranche ein, hängt jeder sechste Arbeitsplatz – das sind rund 100.000 Jobs – mit der Landwirtschaft zusammen.

Die Landespolitik steht traditionell mit voller Kraft zu den oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern, gerade in Krisenzeiten wird rasch und umfassend geholfen: Angesichts des Russland-Embargos, von Markteinbrüchen, eines verringerten Konsums und des Hitzesommers hat Landesrat Hiegelsberger vor kurzem gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und unter Einbindung der bäuerlichen Produktionsverbände das Agrarpaket „Markt und Klima“ beschlossen. Die drei Kernpunkte sind eine umfassende Ernteversicherung mit einem zusätzlichen Fördervolumen von 2,5 Mio. Euro, eine Entlastung bei den SV-Beiträgen in Höhe von 10 Mio. Euro und eine Marktoffensive für österreichische Produkte.

 

 

 

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