Bewegung macht Schule

 

erstellt am
29. 10. 15
09:00 MEZ

Burgenländische Schule & Sport Modell Oberschützen ebnet leistungsorientierten Nachwuchstalenten den Weg in Richtung Spitzensport
Eisenstadt (blms) - Das Burgenländische Schule & Sport Modell (bssm), ein gemeinnütziger Verein, der 1998 gegründet wurde, fördert leistungsorientierte Nachwuchssportler, die das Oberstufenrealgymnasium in Oberschützen besuchen. Hier werden schulische und sportliche Ansprüche unter professionellen Rahmenbedingungen optimal koordiniert. Der Schultyp, eine Sonderform der AHS, ein Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) für Leistungssportler, ist auf fünf Jahre ausgelegt. Durch pädagogisch und fachlich hochstehende Ausbildungs- und Betreuungsstrukturen, wie etwa Förderstunden, Lernpakete, Freistellungen und die enge Zusammenarbeit zwischen einem Schulkoordinator, einem Sportkoordinator und den Trainern, gelangen die SportlerInnen zur Reifeprüfung. „Ziel dieser Einrichtung ist es, jugendliche, leistungsorientierte Sportlerinnen und Sportler an das nationale bzw. internationale Spitzenniveau in ihrer jeweiligen Sportart heranzuführen, ohne die schulische Ausbildung zu vernachlässigen. Hier wird erfolgreich gearbeitet und ein wesentlicher Beitrag zum burgenländischen Spitzensport geleistet“, erklärte Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl im Rahmen der Generalversammlung des „bssm“ im Landhaus in Eisenstadt.

Die Rolle des Burgenländischen Schule & Sport Modells Oberschützen als „Nachwuchs-Kompetenzzentrum“ für das Burgenland zeichnete sich im Geschäftsjahr 2014/15 noch deutlicher ab als im Vorjahr. Als Ansprechpartner für Landes- und Bundesfachverbände und Vereine, aber auch für interessierte junge SportlerInnen bzw. deren Eltern und Trainer einerseits, als Ausbildungs- und Betreuungseinrichtung im burgenländischen und österreichischen Nachwuchs-Leistungssport andererseits, wurden die im „Interaktionsmodell Nachwuchs-Leistungssport in Österreich“ des Sportministeriums definierten Aufgaben eines Nachwuchs-Leistungssport-Modells erfüllt. Dazu Mag. Christian Buchas, Geschäftsführender Obmann des Vereins: „Durch die verstärkte Kommunikation mit Landes- und Bundes-Fachverbänden ist eine weitere Zunahme der betreuten Sportarten im Modell (15) gelungen. Wünschenswert wäre allerdings auch ein Anstieg von AthletInnen - besonders in den olympischen Sportarten.“

In diesem Zusammenhang ist deshalb gemeinsam mit dem Land Burgenland die Durchführung einer Informationsveranstaltung für die PräsidentInnen und Nachwuchs-Verantwortlichen aller Landesfachverbände geplant. Besonders jene Verbände, die noch nicht mit der Zusammenarbeit mit einem Nachwuchs-Leistungssport-Modell beschäftigt waren, sollen im Rahmen dieser Veranstaltung durch eine Vorstellung der im „Interaktionsmodell Nachwuchs-Leistungssport in Österreich“ festgeschriebenen Ziele auf die Vorteile aufmerksam werden. Die Nachwuchs-LeistungssportlerInnen sollen durch diese Kooperation mit dem Nachwuchs-Kompetenzzentrum ebenso profitieren, wie beispielsweise Kristin Hetfleisch, die im Grasski nach dem Gesamtweltcupsieg im Vorjahr heuer den Juniorenweltcup für sich entscheiden konnte und im Gesamtweltcup Zweite wurde, oder Anna Fuhrmann, die im Jiu Jitsu beim Balkan Open Championship 2014 im Fighting-System den 1. Platz, bei den German Open 2014 im Fighting-System den 3. Platz und bei der U18 Weltmeisterschaft 2015 im Fighting-System den 3. Platz erringen konnte.

 

 

 

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