Mitterlehner traf belgischen Vizepremier Peeters

 

erstellt am
28. 10. 15
09:00 MEZ

Gesamteuropäische Vorgehensweise zur Bewältigung der Asyl- und Flüchtlingsthematik notwendig - EU-Außengrenzen stärker schützen
Wien (bmwfw) - Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am 27.10. Belgiens Vizepremier und Minister für Wirtschaft, Arbeit, Konsumentenschutz und Außenhandel Kris Peeters zu einem Arbeitsgespräch in Wien getroffen. Dabei stellte Mitterlehner die aktuelle Asyl- und Flüchtlingslage in Österreich dar und machte erneut auf die Dringlichkeit europäischer Lösungen aufmerksam. "Europa muss schneller und entschlossener handeln, kein Land kann diese Herausforderung alleine lösen", bekräftigte Mitterlehner. "Die EU-Außengrenzen müssen stärker geschützt werden. Es braucht dort funktionierende Erstaufnahmezentren und im Anschluss eine faire Aufteilung der Flüchtlinge auf ganz Europa", so Mitterlehner, der Peeters zudem über in Österreich geplante Maßnahmen wie "Asyl auf Zeit" informierte.

Weitere Gesprächsthemen waren die positiven Effekte der österreichischen Steuerreform, EU-Binnenmarktstrategie, der Europäische Fonds für Strategische Investitionen sowie das Handels-und Investitionsabkommen TTIP, das zwischen der EU und den USA verhandelt wird. "Sowohl Österreich als auch Belgien sind sehr erfolgreich im Export. Daher würden beide Länder von einer Belebung der europäischen Binnen-Konjunktur und des internationalen Handels besonders profitieren", sagte Mitterlehner.

 

 

 

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