Erneuerbare Energie benötigt engen
 Schulterschluss zwischen Versorger und Politik

 

erstellt am
05. 11. 15
11:00 MEZ

LHStv.in Schaunig und LR Holub bei Konferenz „Erneuerbare Energie Kärnten“ im Casineum Velden
Velden/Klagenfurt (lpd) - Im Casineum Velden thematisierte die Konferenz „Erneuerbare Energie Kärnten“ am 04.11. den Fortschritt der Energie- und Kulturwende. Seitens der Kärntner Landesregierung nahmen daran Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig sowie Umwelt- und Energiereferent Rolf Holub teil.

„Unsere Gesellschaft und unsere Kultur befinden sich im Umbruch. Es werden neue Wege und Formen entwickelt werden, mit Begriffen wie Ressourcenknappheit und steigenden Energiepreisen umzugehen“, unterstrich Schaunig. Weltweit seien Bestrebungen feststellbar, Produktions- und Konsummuster zu überdenken, neue Organisationsformen zu entwickeln und unsere Wegwerf-Kultur zu hinterfragen. „Der beschriebene Wandel eröffnet aber auch eine Vielzahl an Möglichkeiten und Gestaltungsspielräumen, um diesen positiv zu beeinflussen. Er bietet also die Chance, sich selbst als Teil eines tiefgreifenden kulturellen Prozesses wahrzunehmen“, betonte die Finanzreferentin. Sowohl Energieunternehmen als auch die politischen Entscheidungsträger müssten sich für dieses Zukunftsszenario rüsten. Die verlässliche Versorgung mit leistbarer Energie sei ein unabdingbarer Standortfaktor für ein sich positiv entwickelndes, wirtschaftliches Umfeld und daher auch im höchsten Interesse des Landes Kärnten, so Schaunig, die sich für die hervorragende Kooperation mit der Kelag bedankte.

Holub betonte bei der Eröffnung der Konferenz, dass Kärnten Europameister bei Erneuerbaren Energien sei. Dieser Weg müsse konsequent fortgesetzt werden, Ziel sei es laut Energiemasterplan des Landes, den Anteil an Erneuerbaren Energieträgern weiter zu steigern: „Wir alle sind eine Mannschaft, die gemeinsam an diesen wichtigen Zielen arbeitet. Trotz vieler Herausforderungen sind wir vor allem auch im Energiebereich stolz auf Kärnten und die hier erbrachten Leistungen. Wir werden mit einer entsprechenden Vorsorgepolitik auf dem Energiesektor weiterhin Vorreiter in Europa sein“, erklärte Holub. Auch der Klimaschutz sei sowohl für die KELAG als auch für das Land Kärnten ein wichtiges Thema. Bereits vor 30 Jahren haben sich engagierte Menschen in Villach mit dem Klimawandel beschäftigt, man könne sich nur gemeinsam an den Klimawandel anpassen und für mehr Klimaschutz arbeiten, so Holub. Am 16. November werde sich eine Klimakonferenz in Villach im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Paris mit dem Thema Klimaschutz beschäftigen.

 

 

 

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