Kärtnen: Verschlankung und Kostenreduktion
 bei Landesgesellschaften

 

erstellt am
17. 11. 15
11:00 MEZ

LHStv.in Schaunig: BABEG übernimmt Aufgaben der EAK – Kosten sinken um 600.000 Euro – Künftig Fokus auf Unternehmen mit Innovations- und Wachstumspotenzial
Klagenfurt (lpd) - In der Regierungssitzung vom 17.11. wird die neue Basisfinanzierung der Betriebsansiedlung 2016 bis 2020 beschlossen. Damit wird ein wichtiger Schritt im Rahmen der Strukturreform bei den ausgegliederten Rechtsträgern abgeschlossen.

„Doppelgleisigkeiten werden abgeschafft und Kosten reduziert“, betonte Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig am 16.11. Die Arbeit der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK), die mit Jahresende aufgelöst wird, übernimmt künftig die Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft (BABEG). „Im Aufgabenprofil der beiden Gesellschaften gab es Überschneidungen, dies ist nun bereinigt“, so Schaunig. Die Finanzierung der BABEG erfolgt über den KWF und beträgt ab kommendem Jahr 800.000 Euro jährlich. Dies entspricht einer Kostenreduktion von 600.000 Euro im Vergleich zur Finanzierung der EAK im heurigen Jahr.

Zugleich soll es zu einer qualitativen Neuausrichtung bei den Betriebsansiedlungen kommen. Das Konzept der BABEG sieht einen Fokus auf Unternehmen mit Innovations- und Wachstumspotenzial in den Stärkefeldern der Kärntner Wirtschaft vor. Zielkunden sind technologieorientierte Start-ups, KMUs, aber auch Großunternehmen. Die Koordination und Abstimmung mit den Aktivitäten der Austrian Business Agency, den Bundesförderstellen und dem KWF sollen intensiviert werden.

 

 

 

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