Pallauf: Neues Kapitel der
 Jugendpartizipation in Salzburg

 

erstellt am
27. 11. 15
11:00 MEZ

Salzburger Jugendlandtag im Sitzungssaal im Chiemseehof Salzburg
Salzburg (lk) - "Mit dem Salzburger Jugendlandtag 2016 schlägt der Landtag ein neues Kapitel in der Salzburger Jugendbeteiligung auf. Unsere Jugend-Delegierten sollen echte und wirksame Projekte für junge Menschen in Salzburg entwickeln, beraten und beschließen", gab Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf am 26.11. den Start für die Anmeldephase zum Jugendlandtag 2016 bekannt.

Ernst nehmen heißt Verantwortung geben
Besonders wichtig ist für Pallauf der neue Austragungsmodus des Jugendlandtags. "Die Jugend ernst zu nehmen, heißt ihr Verantwortung zu geben. Wie jede Form der Partizipation, muss auch Jugendbeteiligung einen klaren Spielraum zur Mitgestaltung schaffen. Für den Jugendlandtag werden in Abstimmung mit Jugendreferentin Landesrätin Mag. Martina Berthold erstmals finanzielle Gelder für die Umsetzung der von den Jugendlichen entwickelten Projekte zur Verfügung stehen. Der Landtag hat sich erstmalig auch dazu verpflichtet, die Umsetzung der Beschlüsse des Jugendlandtags mit den Jugendlichen selbst zu beraten und alle Teilnehmenden über die Umsetzungsschritte auf dem Laufenden zu halten. Die Jugendlichen sollen mit ihrer Teilnahme etwas bewirken können. Wir werde auch ehrlich sagen, wenn etwas nicht umgesetzt werden kann und warum. Die konkreten Umsetzungen des Jugendlandtags werden in der Nachbereitung veröffentlicht", erklärte Pallauf. Als besonders wertvolles Zeichen wertete die Landtagspräsidentin, dass sich die gesamte Landesregierung den Fragen der Jugend-Delegierten stellen wird.

Niederschwellig und vielfältig: Jugendliche aus dem ganzen Land gefragt
Auch bei der Auswahl der teilnehmenden Jugendlichen beschreitet der Landtag neue Wege. "In den vergangenen Tagen habe ich jene Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren schriftlich zur Anmeldung zum Jugendlandtag eingeladen, die zuvor aufgrund einer Zufallsziehung aus dem Salzburger Landesmelderegister ausgewählt wurden. Lediglich auf die Ausgewogenheit von Männern und Frauen wurde bei der Ziehung geachtet", erläuterte die Landtagspräsidentin die auf dem Zufallsverfahren basierende Auswahl. Zusätzlich werden die Direktionen von Salzburger Schulen, die sich schon bisher an verschiedenen Projekten der politischen Bildung beteiligt haben, von der Teilnahmemöglichkeit informiert und um die Weiterleitung an interessierte Schülerinnen und Schüler gebeten.

 

 

 

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