Pröll: Hohe Auszeichnung für die künstlerische Arbeit

 

erstellt am
29. 01. 16
11:00 MEZ

Niederösterreich-Triple beim Österreichischen Kunstpreis 2015
St. Pölten (nlk) - Bei der Überreichung des Österreichischen Kunstpreises 2015 am Abend des 27.01. konnte sich auch Niederösterreich mit drei ausgezeichneten Preisträgern bzw. Preisträgerinnen mitfreuen: In der Sparte Bildende Kunst wurde Iris Andraschek geehrt, in der Sparte Literatur Evelyn Schlag und in der Sparte Video- und Medienkunst Bernhard Leitner. „Künstlerinnen und Künstler sind die Triebfeder einer Gesellschaft, die Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung anregen. Der Österreichische Kunstpreis ist eine hohe Auszeichnung für die künstlerische Arbeit dieser anerkannten Persönlichkeiten, zu der ihnen das Land Niederösterreich herzlich gratuliert“, meint dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Iris Andraschek wurde 1963 in Horn geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, an der Freskoschule in Bozen und der scuola degli arti ornamentali in Rom; Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit sind Fotografie und Zeichnung sowie kontext-und ortsbezogene Projekte bzw. Installationen im öffentlichen Raum (seit 1997 oft gemeinsam mit Hubert Lobnig). Andraschek, Mitglied der Wiener Secession und von Foto Fluss, kann auf zahlreiche Preise, Stipendien, Arbeitsaufenthalte (u. a. in Durham, Ontario, 2002, in New York 2010 und in Kalifornien 2012) und Ausstellungen im In- und Ausland verweisen; sie lebt und arbeitet in Wien und in Mödring bei Horn.

Evelyn Schlag wurde 1952 in Waidhofen an der Ybbs geboren, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Wien, und war danach Mittelschullehrerin in Wien bzw. Lehrerin an der Bundeshandelsakademie in Waidhofen an der Ybbs. Seit Mitte der 1970er-Jahre publiziert sie eigene Texte, seit 2002 ist sie freie Schriftstellerin. Schlag, die zahlreiche Lesereisen durch Europa und Nordamerika unternommen hat, ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und seit November 2002 Mitglied der Elizabeth Bishop Society of Nova Scotia; sie lebt in Waidhofen an der Ybbs.

Bernhard Leitner wurde 1938 in Feldkirch geboren, studierte ab 1956 an der Technischen Hochschule in Wien Architektur, lebte von 1963 bis 1966 in Paris und übersiedelte im Oktober 1968 nach New York, wo er von 1969 bis 1971 als Urban Designer im Department of City Planning tätig war. Ab 1972 bekleidete Leitner die Position eines Associate Professors und Co-Direktors des neu gegründeten Studienprogrammes Urban Design-Humanistic Perspectives an der New York University, von 1982 bis 1986 lebte er als freischaffender Künstler in Berlin. Von 1987 bis 2005 wirkte er als o. Univ.-Prof. an der Universität für angewandte Kunst und Leiter der Meisterklasse für Medienübergreifende Kunst in Wien; er lebt und arbeitet in Wien und Gaindorf.

 

 

 

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