AIT und VRVis präsentierten heimische
 Sicherheitstechnologien für den Weltmarkt

 

erstellt am
04. 03. 16
11:00 MEZ

Nachbericht zur Leistungsschau modernster Sicherheitstechnologien mit der österreichischen Industrie
Wien (ait/vrvris) - Mehr als 200 Gäste besuchten am 25.02. die Technologieausstellung „Sehen und Verstehen – Sicherheit für unsere Digitalgesellschaft“, die vom AIT Austrian Institute of Technology und dem VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung in Kooperation mit der Initiative Digital City Wien und der Wirtschaftsagentur Wien organisiert wurde. In der Ausstellung wurden modernste Sicherheitstechnologien, die auch im Echtbetrieb zu erleben waren, gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie präsentiert: von neuesten Strategien für die Erkennung selbst unbekannter Cyberangriffe, über modernste Verschlüsselungsmethoden für einen sicheren Datenaustausch bis hin zu innovativen Kommunikationssystemen für ein effizientes Krisen- und Katastrophenmanagement der Zukunft sowie Sicherheitstechnologien für den Schutz kritischer Infrastrukturen.

Helmut Leopold, Head of Digital Safety & Security Department am AIT: „Wir präsentieren in dieser Ausstellung nicht nur Konzepte und Visionen, sondern vor allem konkrete Entwicklungen, die einen sehr hohen Reifegrad erreicht haben. Um diese österreichischen Sicherheitstechnologien am internationalen Markt zu positionieren, braucht es enge Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie.“ Georg Stonawski, Geschäftsführer VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung ergänzt: "Das VRVis hat in der Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Konzerne gezeigt, dass Visual Computing eine weltweit anerkannte Kern-Domäne der Wiener IKT-Szene ist."

IT Lösungen made in Austria
Den Abschluss der Ausstellung bildete eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Unter dem Titel „IT Lösungen made in Austria – können wir im globalen Wettbewerb erfolgreich sein?“ diskutierten Ulrike Huemer (CIO der Stadt Wien), Andreas Dangl (Geschäftsführer Fabasoft Cloud), Matthias Gasser (Head of Product Anyline), Helmut Leopold (Head of Digital Safety & Security Department, AIT Austrian Institute of Technology), Walter Huemer (Geschäftsführer Huemer iT-Solutions) und Georg Stonawski (Geschäftsführer VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung) unter anderem die Frage, welche innovationsfördernden Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene existieren müssen, damit sich die österreichische Wirtschaft und Industrie im globalen Wettbewerb positionieren kann.

„Wir haben sehr gescheite Leute hier in Österreich und auch eine gut funktionierende Innovationsförderung auch aus der öffentlichen Hand. Wir müssen es aber noch besser schaffen, die Entwicklungen die hier passieren, in Produkte zu gießen und international zu vermarkten. Ein gesundes Selbstbewusstsein wäre hier der erste wichtige Schritt, schneller voranzukommen“, so Helmut Leopold.

Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien: „Wien hat im internationalen City-Innovation-Index Rang drei hinter London und San Francisco erreicht. Wir haben daher eine ausgezeichnete Ausgangsbasis dafür innovative Ideen, mit Kooperationspartnern aus der Industrie oder Forschungseinrichtungen, weiterzuentwickeln. Die Initiative Digitalcity.wien setzt sich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen weiterhin verbessert werden.“

Georg Stonawski: "Damit unsere Top Fachleute Lösungen für Industrie erarbeiten können bedarf es eines Gespräch mit Industrievertretern über deren Herausforderungen und Aufgabenstellungen. Die gegenständliche Veranstaltung dient dazu diese Gespräche zu initiieren damit Innovationen möglich werden."

Österreichischen Innovationen im globalen Wettbewerb
Anhand von Best Practice Beispielen demonstrierten die anwesenden UnternehmensvertreterInnen, wie Innovationen aus Österreich bereits den Sprung auf globale Märkte geschafft haben.

Andreas Dangl, Geschäftsführer Fabasoft Cloud: „Innerhalb unserer Organisation agieren wir wie ein Inkubator, um neue Produkte auch auf Basis von Forschungstätigkeit von Grund auf zu entwickeln und am Markt zu etablieren. Unsere Suchmaschinentechnologie Mindbreeze ist eines der Erfolgsbeispiele dazu. Sie ist mit ihrem semantischen Ansatz bei Enterprise Search international höchst erfolgreich und wird als lokal installierte Appliance in Unternehmensnetzen eingesetzt. Auch die Fabasoft Cloud nutzt österreichische Sicherheits-Technologie wie z.B. eine echte Ende-2-Ende-Verschlüsselung mit Secomo, die den internationalen Standard übertrifft und zuletzt als erster Cloud-Dienst weltweit mit der Top-Marke von 5 Sternen beim EuroCloud Star Audit ausgezeichnet wurde.“

Matthias Gasser, Head of Product, Anyline: „Anyline ist ein Softwarebaustein, der eine einfache Bildverarbeitung und Texterkennung über mobilen Endgeräte ermöglicht. Als Startprojekt wurde mit dem Partner mySugr eine Anwendung entwickelt, die das Auslesen und Verarbeiten von Werten aus Messgeräten rein über die Kamera von Smartphones ermöglicht und die Daten in das mySugr Logbook importiert. Heute können wir stolz sagen, dass mittlerweile auch in Anwendungen von Konzernen wie zum Beispiel Red Bull MOBILE Anyline in verschiedenen Apps im App Store zu finden ist.“

Walter Huemer, Huemer iT-Solutions: „Im Vertrieb von IT-Technik müssen Sie die Produkte verstehen, die Sie anbieten. Ich beschäftige mich seit langem schon mit Lösungen aus Österreich und ich bin überzeugt, dass sie dem Vergleich standhalten. Wir sollten unsere Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich halten.“

Organisatoren resümieren zufrieden
Die Organisatoren AIT und VRVis zeigen sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Forschungskompetenz einfach und praxisnah zu präsentieren, das haben wir hier geschafft. Die hier präsentierten IT-Lösungen zeigen auf einfache und praxisnahe Weise, dass High-Tech nicht immer aus dem Silicon Valley oder aus China kommen muss, sondern auch bei uns entwickelt werden kann.“, so Helmut Leopold.

Georg Stonawski ergänzt: „Es freut mich, dass wir mit dieser Veranstaltung zeigen konnten, dass wir für international aufgestellte österreichische Unternehmen tätig sein dürfen. Diese Firmen tragen Technologien, die in Österreich entwickelt wurden, in die Welt hinaus.“

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.ait.ac.at
http://www.vrvis.at

 

 

 

 

 

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