Programm Musikfestival „Electric Spring“
 im MuseumsQuartier Wien

 

erstellt am
01. 03. 16
11:00 MEZ

Wien (mqw) - Crack Ignaz+Wandl, Maja Osojnik & Patrick Wurzwallner aka Zsamm, Sixtus Preiss, Kœnig oder Infinite Pal – das sind nur einige Highlights des dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindenden Musikfestivals „Electric Spring“ in Kooperation mit der Stadt Wien und der Ausstellung „The Promise of Total Automation“ in der Kunsthalle Wien. Kuratiert von Katharina Seidler widmet sich das Festival am 08. und 09. April erneut der elektronischen Musik, wobei der Schwerpunkt heuer auf Spielarten elektronischer Musik zwischen Pop, Clubdancefloor, Noise und Avantgarde liegen wird. Auftakt an beiden Tagen sind Konzerte im MQ Haupthof, der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

„Wien pulsiert und ist so lebendig, bunt und vielfältig wie noch nie - das gleiche gilt für das heimische Musikleben. So ist es nur logisch, dass die Elektronikszene heuer zum zweiten Mal das MuseumsQuartier erobert und dem Publikum seine gesamte Vielfalt von Electronic über Hip-Hop, Clubmusik bis zu Experimental präsentiert. Die Stadt gehört allen, die in ihr leben und alle sollen an ihrem kulturellen Leben auch teilhaben können. Daher freut es mich besonders, dass auch dieses Jahr ein breites Publikum bei freiem Eintritt Highlights der neuen Wiener Musikszene erleben wird. Kommen Sie, hören und schauen Sie sich das an!“ so Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien ergänzt: „Mit ‚Electric Spring‘ hat sich ein neues tolles Musikevent zum Start in die Sommersaison etabliert, das elektronische Musik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht und damit sowohl eine Bereicherung für das MuseumsQuartier als auch die gesamte Stadt ist. Durch die jährlich wechselnden KuratorInnen können sich die BesucherInnen zudem jedes Jahr auf neue spannende Akzente freuen. Gleichzeitig gibt es erneut eine Zusammenarbeit mit zahlreichen MQ Institutionen wie Kunsthalle Wien, mumok oder Leopold Museum mit dem Café Leopold, sowie dem sound:frame-Festival als externen Partner, wodurch das Festival über die Grenzen des MQ hinausgeht“.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr präsentiert „Electric Spring“ im MuseumsQuartier Wien in Kooperation mit der Stadt Wien und der Kunsthalle Wien erneut populäre und herausragende KünstlerInnen der österreichischen Elektronik-Musikszene. Im Fokus stehen dieses Mal Klänge, die den Begriff der elektronischen Musik auf verschiedenste Arten interpretieren: Als elektronischen Pop zwischen fröhlich und nachdenklich, als innovative Clubmusik oder als bewusstseinserweiternde Reise in experimentelle Gefilde von Noise bis Jazz. Konzerte werden sowohl in den verschiedenen MQ Locations, wie Kunsthalle Wien, mumok Hofstallungen oder Café Leopold inkl. Salon Leopold als auch im MQ Haupthof stattfinden. Zudem gibt es in Kooperation mit dem sound:frame-Festival Visuals, etwa in Form einer begehbaren Visualinstallation von Tagtool.

Kuratorin Katharina Seidler, seit Jahren als Musikjournalistin aus Wien bekannt, anfangs bei Skug und The Gap, heute bei Radio FM4 (u.a. „Im Sumpf“) und als Partykolumnistin der Falter Stadtzeitung will diesmal die experimentelleren Ecken der Clubmusik an den Schnittstellen zu etwa Noise oder Jazz beleuchten: „Clubdancefloor und Avantgarde-Festival entdecken immer mehr Gemeinsamkeiten, und auch ‚Electric Spring‘ soll 2016 zu einem solchen Knotenpunkt werden. Durch die Einbindung von Co-Hosts und Kollektiven auf den einzelnen Bühnen werden jene Menschen Teil des Festivals, die mit ihren Veranstaltungen und Projekten die heimische Elektronikszene zu dem machen, was sie ist.“

Eine interessante inhaltliche Verbindung ergab sich heuer in der Verknüpfung von „Electric Spring“ mit der Ausstellung „The Promise of Total Automation“ in der Kunsthalle Wien. Die Ausstellung, thematisiert das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine und zeigt künstlerische Positionen, die sich mit den sozialen und politischen Auswirkungen der Automatisierung von Beginn der Industriellen Revolution bis in die digitale Zukunft auseinandersetzen. Im Rahmen des Festivals wird die Ausstellung jeweils von 19 bis 23 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet sein.

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.mqw.at

 

 

 

 

 

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