Berglandmilch setzt auf Futtermittel aus Europa

 

erstellt am
14. 06. 16
11:00 MEZ

Mit ihren starken Marken Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer nächster Schritt hin zu einer umfassend nachhaltigen Lebensmittelproduktion
Aschbach/Markt (berglandmilch) - Die 12.000 bäuerlichen Familienbetriebe, welche ihre Milch an das Unternehmen Berglandmilch liefern, werden zukünftig in der Milchkuhfütterung auf den Einsatz von nicht-europäischen Futtermitteln verzichten.

Nachdem die Berglandmilch-Bauern schon seit 10 Jahren ausschließlich GVO-frei produzierte Futtermittel einsetzen, geht man nun den nächsten Schritt hin zu einer umfassend nachhaltigen Lebensmittelproduktion.

Österreichs Milchbauern produzieren in traditionellen Grünlandgebieten naturnah und weitgehend unter ausschließlichem Einsatz von hofeigenen Futtermitteln. Um diese traditionelle Art der Fütterung noch klarer und unmissverständlich kommunizieren zu können, haben sich die bäuerlichen Familienbetriebe der Berglandmilch verpflichtet zur Gänze auf den Einsatz von Futtermitteln aus Übersee zu verzichten.

Die Produktion von Eiweißfuttermittel, wie zum Beispiel Soja, entspricht außerhalb Europas nicht immer den strengen Standards unter welchen europäische Bauern produzieren.

Unsere bäuerlichen Familienbetriebe setzen schon jetzt auf Futtermittel, welche am eigenen Hof, in unmittelbarer Nähe der Stallungen wachsen. Wenn, in geringen Mengen, ergänzende gentechnikfrei erzeugte Futtermittel in den Rationen eingesetzt werden, so stammen diese aus zertifizierten Quellen. Um dieses Selbstverständnis der bäuerlichen Betriebe auch klar ersichtlich darzustellen, haben wir uns zum ausschließlichem Einsatz von europäischen Futtermitteln verpflichtet, fasst Obmann Johann Schneeberger, der selbst einen Milchviehbetrieb führt, zusammen.

„Der Schutz von sensiblen Ökosystemen in anderen Regionen der Welt ist auch unsere Verantwortung. Beim Kauf eines unserer Markenprodukte (Schärdinger, Tirol Milch, Stainzer) entscheidet man sich nicht nur für besten heimischen Geschmack, sondern man unterstützt damit auch eine nachhaltige, bäuerliche und verantwortungsbewusste Landwirtschaft“, betont Josef Braunshofer, Geschäftsführer der Berglandmilch.

Grundsätzliche Leistungen der heimischen Milchbauern, sowie Standards in der Haltung und Fütterung von Milchkühen in Österreich, sind schon jetzt im internationalen Vergleich herausragend. Während zum Beispiel in vielen, auch europäischen Ländern, Wasser für den Einsatz in der Tierhaltung aufbereitet werden muss, enthalten die Tränken in Österreich ausschließlich frisches Trinkwasser.

Auch der hohe Anteil an Grünfutter in den Rationen und der Einsatz von ausschließlich europäischen, GVO-freien Futtermitteln, sowie zusätzliche Auflagen für mehr Tierwohl und Tiergesundheit unterstreichen die Vorreiterstellung der Berglandmilch Milchbauern.

Berglandmilch
Die genossenschaftlich organisierte Berglandmilch steht im alleinigen Eigentum der über 12.000 milchliefernden Familienbetrieben. Mit den starken Marken Schärdinger, Tirol Milch, Lattella, Jogurella, Formil, Desserta und Stainzer Milch ist Berglandmilch in vielen Kategorien führend. Die Rohmilch der bäuerlichen Mitgliedsbetriebe wird in 9 österreichischen Molkereistandorten verarbeitet. Mit über 1.500 Mitarbeitern ist Berglandmilch auch ein wichtiger Arbeit- und Impulsgeber in der ländlichen Region.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.berglandmilch.at

 

 

 

 

 

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