Wenn Häuser mit der Feuerwehr sprechen

 

erstellt am
22. 06. 16
11:00 MEZ

Löschfahrzeughersteller Rosenbauer sucht Lösungen für intelligente Vernetzung
Linz (biz-up) - Der Automobil- und der IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützen die Zusammenarbeit der oberösterreichischen Automobil-Zulieferer mit dem IT-Sektor, um intelligente Lösungen für vernetzte Mobilität voranzutreiben. "Für ein Unternehmen wie Rosenbauer ist die Vernetzung ein wesentlicher Faktor, um den Feuerwehren ihre Einsätze zu erleichtern. Fahrzeuge untereinander, Fahrzeuge mit der Infrastruktur und Fahrzeuge mit dem Internet of Things zu vernetzen, kann in Notsituationen den ausschlaggebenden Vorsprung bringen. Deshalb suchen wir, gemeinsam mit IT-Unternehmen aus Oberösterreich im Rahmen der Initiative "Connected Mobility" nach Lösungen, die unseren Kunden den entsprechenden Zeit- und Wissensvorsprung im Einsatzfall bringen", erklärt Thomas Hartinger, Leiter der Abteilung Telematics bei Rosenbauer International die Wichtigkeit vernetzter Mobilität.

ICM - Initiative Connected Mobility zu Gast bei Rosenbauer
In der Initiative ICM des Automobil- und des IT-Clusters treffen sich regelmäßig Unternehmen aus der oberösterreichischen Zulieferindustrie und dem IT-Sektor, um gemeinsam an technologischen Lösungen für das vernetzte Fahren zu arbeiten.
Das dritte Plenumsmeeting beim ICM-Partner Rosenbauer International AG lockte erneut zahlreiche Unternehmen an, die sich mit Ideen und Technologien an der neuen Mobilität beteiligen wollen.

40 Unternehmen schickten insgesamt 50 Teilnehmer zum dritten Plenumsmeeting der ICM, das zum ersten Mal direkt bei einem ICM-Partner - Rosenbauer International AG - als Gastgeber stattfand. Ein Rundgang durch das Werk bot einen Einblick in das Unternehmen des Löschfahrzeugherstellers. Wie Rosenbauer die Digitalisierung und Vernetzung in seinen Fahrzeugen bereits nützt, war Inhalt eines Vortrages von Thomas Hartinger, Head of Telematics bei Rosenbauer.

Der klassische Brandeinsatz spielt nur mehr eine untergeordnete Rolle. In den Vordergrund rücken Fragen, wie

  • Welche digitalen Services gibt es im Bereich "connected and automated vehicle systems"? z.B.: Informationen bei Unfall "Crash Rescue Database"; Bildung der Rettungsgasse; Informationen zu Gefahrengütertransporten
  • Wie sieht intelligente Infrastruktur aus? Z.B. Möglichkeiten von Vernetzung und Automatisierung von Objekten und IoT (Internet of Things) mit der Gebäudeinfrastruktur, z.B.: Intelligenter Feuermelder oder Objekt-Interface.

Zu diesen Themen wurden in einem anschließenden Workshop äußerst interessante Lösungsansätze durch die teilnehmenden Firmen erarbeitet.

Hubert Eder von der Steinbauer Performance Austria GmbH: "Die Möglichkeit zum Netzwerken ist in diesem Umfeld besonders gut. Man lernt die Partnerunternehmen und ihre Herangehensweise an bestimmte Themen kennen und erfährt so, welche Lösungen gebraucht werden. Das gibt uns als Anbieter von digitalen Lösungen gute Inputs für eine anwendergerechte Entwicklung unserer Technologien."

Das vierte Plenumsmeeting findet am 7. September 2016 in Wien statt. Gastgeber wird der ICM-Partner ASFINAG sein, die zu einer exklusiven Besichtigung des Leitstandes Wien einlädt.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.automobil-cluster.at

 

 

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at