Falschgeldaufkommen in Österreich weiterhin gering

 

erstellt am
22. 07. 16
11:00 MEZ

OeNB-Falschgeldstatistik für das erste Halbjahr 2016
Wien (oenb) - Die aktuellen Ergebnisse der Falschgeldstatistik für das erste Halbjahr 2016 zeigen einen deutlichen Rückgang des Falschgeldaufkommens in Österreich um 37 %. Nach einem starken Anstieg der Fälschungen im ersten Halbjahr 2015 (9.765 Stück) wurden im ersten Halbjahr 2016 in Österreich insgesamt 6.150 Fälschungen aus dem Umlauf sichergestellt, was einem Schaden von EUR 406.000 entspricht.

Mit dem Ausgabestart der neuen 20-Euro-Banknote im vergangenen Jahr intensivierte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) gemeinsam mit den Notenbanken des Eurosystems damit erfolgreich ihre Bemühungen im Kampf gegen Fälschungen.

Die in Österreich am häufigsten gefälschte Stückelung ist die 50-Euro-Banknote mit 3.214 Stück im ersten Halbjahr 2016. Die Einführung der neuen 50-Euro-Banknote im Frühjahr 2017 soll in weiterer Folge dem Falschgeldaufkommen in dieser Kategorie entgegenwirken.

Der Schwerpunkt des österreichischen Falschgeldaufkommens liegt unverändert im Ballungsraum Wien mit 42 % der sichergestellten Fälschungen.

Die OeNB hat im ersten Halbjahr 2016 rund 752 Mio Stück Banknoten auf Echtheit und Umlauffähigkeit geprüft. Für Privatpersonen in Österreich besteht daher nach wie vor eine äußerst geringe Wahrscheinlichkeit, mit Falschgeld in Berührung zu kommen.

 

 

 

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