Erfolgreiches erstes Gartenhalbjahr 2016

 

erstellt am
18. 08. 16
11:00 MEZ

LH-Stv. Mikl-Leitner: Über 100.000 Besucher auf der Garten Tulln
Tulln/St. Pölten (nlk) - Auf der Garten Tulln könne man die Vielfalt der Natur erkennen. „Über 100.000 Menschen konnten diese im ersten Halbjahr erleben“, informierte Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner gemeinsam mit Mag. Alfred Riedl, Präsident von „Natur im Garten“ und des NÖ Gemeindebundes, bei der Halbjahresbilanz von „Natur im Garten“ und der Garten Tulln. Sie sagte „Danke an das Team für die großartige Arbeit“, die die Garten Tulln nach den „Natur im Garten“-Kriterien, nämlich ohne chemische-synthetische Düngemittel, Torf und Pestizide, pflegen.

Für das erste Halbjahr 2016 könne man eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Für den Erfolg stehe ein ökopädagogisches Programm, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stünden, so Mikl-Leitner. Man habe heuer bereits 164 Schul- und Kindergartengruppen begrüßen können, das sei eine Steigerung von 40 Seminaren. Dabei gehe es darum, für die ökologische Gartengestaltung zu sensibilisieren und Natur mit allen Sinnen zu erleben und zu gestalten. Dass die Garten Tulln sehr gerne erlebt werde, zeige auch die Tatsache, dass hier heuer bereits 13 Hochzeiten stattgefunden hätten und drei weitere für die nächsten Wochen geplant seien. Auch für 2017 und 2018 gebe es bereits Anfragen, so die Landeshauptmann-Stellvertreterin.

Die Garten Tulln sind als einzige ökologische Gartenschau Europas weit bekannt und diesen Ruf wolle man noch weiter ausbauen, so Mikl-Leitner. Man sei daher auch mit anderen Gartenschauen in Kontakt, so habe man beispielsweise eine Kooperation mit der Insel Mainau.

Angeboten werden auch Workshops und Seminare, an denen heuer bereits 8.000 Personen teilgenommen hätten – auf der Garten Tulln, aber auch in den Gemeinden, bedankte sich Mikl-Leitner für „die gute Kooperation mit den Gemeinden“. Das Bewusstsein zur ökologischen Pflege nehme den Daten einer Umfrage zufolge bei privaten Personen und bei Gemeinden zu: Für 93 Prozent der Niederösterreicher seien Gärten eine Wohlfühloase, 75 Prozent setzten bei der Unkrautbekämpfung auf ökologische Maßnahmen und 79 Prozent meinten die Initiative „Natur im Garten“ sei ein wunderbarer Gedanke für den öffentlichen Bereich.

Bad Traunstein sei die 60. Gemeinde, die Verantwortung im öffentlichen Bereich übernehme und den ökologischen Gedanken lebe und damit „ein Vorbild für viele andere Gemeinden“ sei, so die Landeshauptmann-Stellvertreterin. 206 Gemeinden seien bereits pestizidfrei, Ziel von „Natur im Garten“ sei es, dass diese Jahr für Jahr mehr werden. „Wir wollen das Bewusstsein des ökologischen Gedankens stärken“, so Mikl-Leitner. Daher habe man auch fünf Bildungsstandorte etabliert, wo einmal in der Woche gegen Voranmeldung Experten beraten: Tulln als „das Kompetenzzentrum für Gärten“ und „Leuchtturm für ökologische Pflege“, Baden, Waidhofen an der Ybbs, Langenlois und Niedersulz.

Man wolle die Erfolgsbilanz ausweiten, so die Landeshauptmann-Stellvertreterin. Man biete daher auch Weiterbildungsmöglichkeiten für Gemeindemitarbeiter an. Neben dem bewährten Grünraum-Lehrgang startet im Herbst der erste Master-Lehrgang „Ökologisches Grünraummanagement“ auf der Donau-Universität Krems.

„Auch im Veranstaltungsbereich sind wir gut aufgestellt“, erinnerte Mikl-Leitner an das am 15.08. stattgefundene „Natur im Garten“-Abenteuerfest auf der Garten Tulln mit 3.200 Besuchern, das bevorstehende „Natur im Garten“-Fest im Museumsdorf Niedersulz und die bevorstehende Österreichische Riesenkürbis-Meisterschaft auf der Garten Tulln. Ein weiteres Highlight sei die Ausstellung „Pflanzen und Reisen der Kaiserin Elisabeth“, die bis 11. September auf der Garten Tulln zu sehen ist.

Präsident Riedl sagte „Danke“ dafür, dass man gemeinsam den ökologischen Gedanken in die Köpfe und Herzen der Landsleute bringe. Als Gemeindevertreter sei es nicht nur Aufgabe zu informieren und zu motivieren, man könne auch „einen ganz wesentlichen Beitrag dazu leisten, alle Gemeinden als pestizidfrei zu präsentieren“. Er sagte dabei „Danke“ an Bad Traunstein und „an alle, die hier im Team arbeiten“.

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.naturimgarten.at

 

 

 

 

 

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