Wiens August-Nächtigungen knapp unter dem Vorjahr

 

erstellt am
23. 09. 16
11:00 MEZ

Wien (rk) - Im August 2016 verpasste Wien mit insgesamt 1.575.000 Nächtigungen (- 0,5 %) seinen Bestwert aus dem Vorjahres-August nur knapp. Von Jänner bis August 2016 wurden heuer 9.711.000 Nächtigungen gezählt, das sind um 3,9 % mehr als im Vergleichszeitraum 2015. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie betrug von Jänner bis Juli 387 Millionen Euro (+ 1,1 %).

Mit einem Rückgang von einem halben Prozent (entspricht rund 8.000 Nächtigungen) gegenüber dem Vergleichsmonat 2015 brachte es Wien im heurigen August auf 1.575.000 Nächtigungen. Dazu haben aus Wiens aktuellen Top-10-Märkten Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich mit einstelligen sowie Großbritannien und China mit zweistelligen Zuwachsraten beigetragen, die USA, Italien, die Schweiz und Russland blieben unter ihrem Vorjahresergebnis. Erwähnenswerte Zuwächse sind aus den Niederlanden (33.000 Nächtigungen, + 27 %), Südkorea (25.000, + 14 %) oder Indien (11.000, + 34 %) zu verzeichnen, unter ihrem Vorjahres-Wert blieben etwa Brasilien (11.000, - 21 %) oder die Türkei (10.000, - 22 %). Das Nächtigungsaufkommen im heurigen August wirkte sich unterschiedlich auf die einzelnen Hotelkategorien aus. Einem Plus in der 4-Sterne-Kategorie sowie bei den einfacheren Betrieben steht ein Rückgang bei den 5- und 3-Sterne-Häusern gegenüber. Die durchschnittliche Auslastung der Betten im heurigen August betrug 70,6 % (8/2015: 71,9 %), die der Zimmer rund 90 % (8/2015: 91 %). Wiens Beherber¬gungskapazität ist von August 2015 auf August 2016 um 160 auf 64.800 Hotelbetten gesunken (- 0,2 %).

Im Zeitraum Jänner bis August 2016 liegt Wien mit 9.711.000 Nächtigungen um 3,9 % über dem Ergebnis des Vergleichszeitraums 2015. Die Hotelbetten waren in dieser Periode zu 56,7 % ausgelastet (1-8/2015: 56,3 %), die Zimmerauslastung erhöhte sich auf rund 72 % (1-8/2015: 71 %). Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie machte heuer von Jänner bis Juli 386,6 Millionen EURO aus, das ist ein Plus von 1,1 % zum Vorjahr.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at