Sarah Morris und Babette Mangolte

 

erstellt am
27. 09. 16
11:00 MEZ

Die Ausstellungen zweier Ausnahmekünstlerinnen beschließen das Jahr 2016
Wien (kunsthalle) - Das Jahr 2016 klingt mit der Präsentation der Arbeiten zweier Künstlerinnen aus, die mit ihrem filmischen Werk einen wichtigen Akzent in der Programmatik der Kunsthalle Wien setzen werden. Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien erklärt: "Der subjektive Blick der Kamera, Begehren und Verführung werden in komplett unterschiedlichen, thematisch und visuell fast konträr anmutenden Arbeiten präsentiert. Wir freuen uns darauf, mit Sarah Morris und Babette Mangolte zwei so bedeutende zeitgenössische Künstlerinnen und deren Arbeiten dem Wiener Publikum vorstellen zu können"

Sarah Morris – Kunst im Kinoformat
Ab 8. Dezember 2016 setzt die Kunsthalle Wien mit "Strange Magic" einen Film im Kinoformat in Szene und präsentiert während der Laufzeit an mehreren Abenden das filmische Werk der, als Malerin und Filmemacherin bekannten Künstlerin Sarah Morris. Sarah Morris' Werk ist geprägt von einer Ästhetik der Verführung, von scheinbar oberflächlicher Perfektion und Schönheit. Ihre Arbeiten erlauben einen Blick in die Fabrikation kulturellen Kapitals in Form von Luxusgütern. Die in der Kunsthalle Wien zentral gezeigte Arbeit "Strange Magic" ist ein Auftragswerk der Louis Vuitton Foundation anlässlich deren Eröffnung in Paris 2015. In "Strange Magic" bilden Mode, Parfum und Star-Architektur in Glas und Stahl ein Konglomerat, in dem sich das Konzept von und Begehren nach Luxus spiegelt.
Babette Mangolte – Experimentalfilm, Performance und Tanz

Eine Woche später, am 17. Dezember 2016, eröffnet mit "I = Eye", die Ausstellung einer der Ikonen des amerikanischen Experimentalfilms – Babette Mangolte. Ihre singuläre Handschrift ist beeinflusst vom Stummfilm, vom amerikanischen Strukturalismus und von feministischer Filmtheorie. "I = Eye" thematisiert den subjektiven Blick der Kamera einer Künstlerin, die in ihren Anfängen mit Stars wie Chantal Akerman, Trisha Brown oder Robert Morris zusammenarbeitete, ehe sie ab den späten 1970er Jahren preisgekrönte Filme wie "What Maisie Knew", "The Camera: Je" oder "Four Pieces by Morris" schuf.
Mit der Personale von Babette Mangolte wird zum Jahreswechsel das softe Leitmotiv des Jahres 2016 – die Auseinandersetzung mit den Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts – noch einmal aufgenommen.

Preis der Kunsthalle Wien im Rahmen der Vienna Art Week
Die Ausstellung von Margit Busch und Andrej Polukord, den Kunsthalle Wien Preisträger/innen 2016, eröffnet am 15. November im Rahmen der Vienna Art Week. Mit dem Preis, der in Kooperation mit den beiden Wiener Kunsthochschulen vergeben wird, werden jährlich herausragende Abschlussarbeiten prämiert.

Verlängerung von Beton (bis 6.11.) und Nathalie Du Pasquier. BIG OBJECTS NOT ALWAYS SILENT (bis 20.11.)

Die aktuell sehr erfolgreich laufenden Ausstellungen "Beton" - eine Reflexion zeitgenössischer Künstler/innen auf den gesellschaftspolitischen Aspekt des Baustoffs Beton - und "BIG OBJECTS NOT ALWAYS SILENT" die Personale der Künstlerin und Memphis Design-Ikone Nathalie Du Pasquier werden verlängert. Die Ausstellung "Beton", in der unter anderem wichtige Fotoarbeiten wie jene von Werner Feiersinger, Thomas Demand, Heidi Specker oder Anette Kelm gezeigt werden, sind damit auch noch im Rahmen von Eyes on - Monat der Fotografie zu sehen. Während der letzten Wochen findet ein Feuerwerk an Vorträgen, Künstlergesprächen und Führungen statt.

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.kunsthallwien.at

 

 

 

 

 

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