Digitalisierung in OÖ: Querschnittsthema
 mit Zukunftschancen

 

erstellt am
29. 11. 16
11:00 MEZ

Sechs Millionen Euro für schnelles Internet an oö Schulen - Präsentation der neuen Breitbandförderung
Linz (lk) - Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen unaufhaltsam voran und bietet enorme Chancen. Digitalisierung ist im strategischen Programm "Innovatives OÖ 2020" als interdisziplinäres Querschnittsthema definiert. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Landeshauptmann- Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer gemeinsam mit Gemeinde-Referentin Birgit Gerstorfer am 28.11. die Förderung von Glasfaser-Breitband-Anschlüssen an Pflichtschulen vor.

Eine positive Entwicklung der Bildung und der Digitalisierung wird mitentscheidend sein für die Zukunft unserer Gesellschaft. Bildung, insbesondere die Förderung von Talenten und Potentialen unserer Jüngsten, ist die Grundlage unserer Wissensgesellschaft.

Um allen unseren Schülerinnen und Schülern zukünftig die besten Rahmenbedingungen gewährleisten zu können, fördert das Land Oberösterreich den Anschluss von Glasfaser-Breitband-Anschlüssen an den Pflichtschulen sowie die weiteren dazugehörigen Maßnahmen.

"Die Digitalisierung kommt nicht auf uns zu, sondern wir sind mitten in ihr drin. Unser Anspruch muss es sein, vom Anwender zum Mitgestalter und Entwickler zu werden. Auch wenn viele Schulen in Oberösterreich bereits gut ausgestattet sind, müssen wir das ultraschnelle Internet flächendeckend in die Schulen bringen", so Landeshauptmann- Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

"Den Gemeinden als Schulerhalter ist es ein wesentliches Bedürfnis, die Digitalisierung frühzeitig erlebbar zu machen. Das Gemeinderessort nimmt seine Verantwortung in diesem Bereich wahr und unterstützt diesen Breitband-Ausbau in Oberösterreichs Pflichtschulen. Es gilt, neue Technologien zu integrieren und die beste Infrastruktur zu ermöglichen, um den zukünftigen Anforderungen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gewachsen zu sein. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung des ländlichen Raumes", so Landesrat Max Hiegelsberger.

Gemeinde-Referentin Birgit Gerstorfer begrüßt die gemeinsamen Bemühungen, die Digitalisierung schneller als bisher in die Klassenzimmer des Landes zu tragen: "Die Digitalisierung ist längst Realität, aber noch nicht in allen Klassenzimmern angekommen, was diese sehr gezielte Förderung des Landes sinnvoll und notwendig macht. Es darf nicht sein, dass die Schulen den Lebensrealitäten der Schülerinnen und Schüler hinterherhinken. Diese Initiative garantiert im wahrsten Sinne des Wortes die Anschlussfähigkeit an die technologischen Entwicklungen unserer Zeit. Sie ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für einen modernen und lebensnahen Unterricht, der den Kindern das Rüstzeug für die heutigen und zukünftigen Arbeitswelten mit auf den Weg gibt."


Schnelles Internet: Über 90 % der Pflichtschulen haben an Umfrage teilgenommen
Eine aktuelle Erhebung der Education Group GmbH zum Thema "Schnelles Internet" an den oberösterreichischen Schulen im Zeitraum von Juli bis Oktober 2016 zeigt folgendes Bild:

Kontaktiert wurden alle 793 oberösterreichische Pflichtschulen (Volksschulen, Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen, allgemeine Sonderschulen - ohne Privatschulen). 731 Schulen haben sich an dieser Erhebung beteiligt. Das entspricht einer Rücklaufquote von 91,52 %.

100 % der Schulen haben Internetanbindung, aber nur 33 % Glasfaseranschluss
Alle teilnehmenden Schulen verfügen über eine Internetanbindung. 243 der 731 teilnehmenden Schulen haben bereits einen Glasfaseranschluss, das entspricht etwa einem Drittel (ca. 33%).

Die Bandbreite in den Volksschulen bewegt sich beim Download vorwiegend zwischen 1 und 5 Mbit (146 Schulen) bzw. 6 und 10 Mbit (130) - beim Upload zwischen 0 und 1 Mbit (218).

In den Neuen Mittelschulen liegt die Bandbreite beim Download vorwiegend zwischen 16 und 20 Mbit (87 Schulen) bzw. zwischen 6 und 10 Mbit (28), ebenso beim Upload vorwiegend zwischen 16 und 20 Mbit (73) bzw. 0 bis 1 Mbit (29).

 

 

 

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