Neue Ausstellung im Traklhaus

 

erstellt am
07. 12. 16
11:00 MEZ

Schellhorn: Neun Künstlerinnen und Künstler präsentieren noch bis 14. Jänner 2017 ihre Arbeiten, die in Auslandsateliers entstanden sind
Salzburg (lk) - Insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler präsentieren noch bis 14. Jänner 2017 im Traklhaus Salzburg ihre Werke, die im Rahmen ihres Auslandsatelier-Programms entstanden sind. Seit rund 30 Jahren organisiert die Kulturabteilung des Landes Salzburg ein erfolgreiches Auslandsatelier-Programm, das immer wieder in neue Destinationen erweitert werden konnte: von Berlin, Bulgarien, Chicago, Mexico City, Paliano bei Rom über Peking, Tainan in Taiwan bis hin zu Varanasi in Indien und Warschau.

"Atelier-Austauschprogramme sind kreative, lebensnahe Förderungen, von denen Künstlerinnen und Künstler viel mitbringen können: neue Eindrücke, Erfahrungen, Ideen, Inspirationen, Kontakte sowie auch jene Arbeiten, die während ihres Auslands-Aufenthalts entstanden sind. Ich freue mich, die künstlerischen 'Souvenirs' und die dazugehörigen Entstehungsgeschichten anhand dieser Ausstellung kennenzulernen", so Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn am 06.12.

Zur dauerhaften Einrichtung zählt das Salzburg-Atelier in Paris: Seit 1992 hat das Land Salzburg in der Cité Internationale des Arts in Paris ein Wohnatelier, das jeweils für drei bis vier Monate bildenden Kunstschaffenden aus Salzburg zur Verfügung steht.

Auszug aus den verschiedenen Arbeiten
David Eisl war in Chicago und Peking. Er stellt kleine Zeichnungen und drei Fotografien aus. Georg Frauenschuh hat in seiner Ausstellung in Tirana, der Hauptstadt von Albanien, eine Collage mit verschiedenen Ausdrucken und Wandmalerei präsentiert. So eine ähnliche Arbeit wird er vor Ort im Traklhaus schaffen. Peter Fritzenwallner hat in Varanasi in einem typischen, indischen Straßen-Verkaufsstand Kaiserschmarrn gekocht und angeboten. Im Traklhaus hängt das Werbe-Transparent, das er dafür angefertigt hat. Der Künstler zeigt außerdem eine Arbeit, die zu seiner Performance in Taiwan entstanden ist. Ulrich Nausner hat in seiner Ausstellung in Warschau einen zerknitterten Beleg einer gescheiterten Banktransaktionen in einem großen Pigmentdruck präsentiert. Stefan Wirnsperger stellt von seinem Mexiko-Aufenthalt 40 kleinere Bleistiftzeichnungen und zehn kleinformatige Bilder, die mit grafischen Elementen an der Wand akzentuiert werden, aus. Norbert Zuckerstätter war in Paliano bei Rom und in Sofia und Athopol in Bulgarien. Er zeigt Gips-Abformungen von Alltagsgegenständen in der italienischen Villa und sechs Papierschnitte, die von der Architektur der bulgarischen Hauptstadt angeregt wurden.

Ausschreibung Auslandsateliers
Jedes Jahr werden die Auslandsateliers ausgeschrieben. Eine Fachjury wählt aus den 50 bis mehr als 70 Bewerbungen die Kandidatinnen und Kandidaten für die verschiedenen Reiseziele aus. Jedes Jahr kommen bis zu 25 Künstlerinnen und Künstler auf diese Weise ins Ausland. Sie erhalten ein Stipendium, das ein Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten ist und - je nach Entfernung von Salzburg und dortigen Lebenskosten - mit 800 bis 1.500 Euro pro Monat dotiert ist.

 

 

 

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