Neue Investitionsförderung für kleine Schigebiete

 

erstellt am
15. 12. 16
11:00 MEZ

LHStv.in Schaunig und LR Benger wollen Überleben kleiner Schigebiete sichern – Fördertopf ist für 2017 mit 500.000 Euro gefüllt – neuer Folder bietet Überblick über das Kommunale Förderprogramm
Klagenfurt (lpd) - Das Überleben der kleinen Schigebiete zu sichern, ist das Ziel einer neuen Förderinitiative des Landes Kärnten die am 14.12. im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von LHStv.in Gaby Schaunig und LR Christian Benger vorgestellt wurde. Im Zuge der kommunalen Förderprogramme sollen gezielt die regionalen Berggebiete als Nahversorger und damit die ländlichen Gebiete unterstützt werden. Aus einem mit 500.000 Euro gefüllten Fördertopf will man im Jahr 2017 Instandhaltungs- und Instandsetzungsvorhaben sowie Konzepte für Neuausrichtungen von kleinen Schigebieten finanziell sichern. Jedes Projekt wird zu 50 Prozent unterstützt, aber mit maximal 100.000 Euro.

„Jeder von uns hat vermutlich in einem kleinen, naheliegenden Gebiet das Schifahren erlernt. Genau dieses regionalen Versorger wollen wir unterstützen“, meinte Schaunig zu den Beweggründen für die Förderaktion. Gleichzeitig sollen interkommunale Kooperationen gefördert werden. Neben Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen werde man auch Hilfestellungen bei geplanten Umstiegen anbieten, wo die Fortführung des Schigebietes nicht mehr möglich ist.

„Wir brauchen die kleinen Schigebiete als Nahversorger für Anfänger, für Familien, für Schulen, für Trainings aber auch für Wettkämpfe und Veranstaltungen. Mit dieser neuen Förderung werden jene Berggebiete unterstützt, auf deren Pisten die Rennläufer von morgen entstehen“, betonte Benger. Jede Investition im ländlichen Raum komme direkt der Bevölkerung zu Gute und die vorausgesetzte Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden würde die Nachhaltigkeit der Projekte zusätzlich sichern.

Vorgestellt wurde im Rahmen der Pressekonferenz auch jener Folder, in dem alle Kommunalen Förderprogramme für das kommende Jahr zusammengefasst sind. Während Schaunig auf die Breitbandinitiative verwies, strich Benger die Berg-Rad-See-Investitionen der Gemeinden im Rahmen der Tourismusstrategie hervor. Die festgelegten Förderrichtlinien seien Teil einer modernen Politik und würden den Gemeinden die notwendige Planbarkeit bieten, darin waren sie die beiden einig. Im Sinne des intelligenten Sparens wurde der Folder zudem nicht gedruckt, sondern kann auf der Homepage des Landes heruntergeladen werden.

 

 

 

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