Steinkellner: Innviertler Verkehrskonzept
 nimmt Fahrt auf

 

erstellt am
21. 12. 16
11:00 MEZ

Neues regionales Verkehrskonzept soll den öffentlichen Verkehr im Innviertel verbessern
Linz (lk) - "Mit dem Regionalverkehrskonzept für die Bezirke Schärding, Braunau und Ried soll der öffentliche Bus-Verkehr im Innviertel weiter ausgebaut werden. Für die zusätzlichen Leistungen wurde ein Konzept erarbeitet, in welches es nun zu investieren gilt", so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Die regionalen Kraftfahrlinienkonzessionen für das Innviertel laufen im Dezember 2018 aus. Dadurch starten bereits jetzt die Vorbereitungen für eine wettbewerbliche Neuvergabe. Ziel dabei ist eine Angebotserweiterung des öffentlichen Busverkehrs im Innviertel. Für die Linienbündel wird eine 10-jährige Laufzeit der neuen Verträge bis Dezember 2028 angestrebt. In die Bestellung der Busverkehrsdienste soll investiert werden. Mit dem Ausbau des Busverkehrs sollen jährliche Gesamtinvestitionen von etwa 12,7 Mio. Euro getätigt werden. In den jeweiligen Bezirken sind folgende Ausbauvarianten geplant:

Bezirk Schärding
Punktuelle Verdichtungen ergänzen das bereits bestehende Angebot. Durch ergänzende Linienverkehre zwischen Münzkirchen – Ried und Kopfing – Ried wird besonders die Anbindung für Schüler/innen und Pendler/innen verbessert. An der Schnittstelle des Stadtgebiets von Schärding mit den Gemeinden Rainbach im Innkreis und St. Florian am Inn ist ein Regionalverkehr mit stadtbusähnlichen Funktionen vorgesehen.

Bezirk Braunau
Die Umsetzung des Regionalen Verkehrskonzepts sieht im Bezirk Braunau eine deutliche Stärkung des Verkehrs durch neu strukturierte Linienverläufe vor. Ziel ist es, Anschlüsse an die verlängerte Salzburger Lokalbahn effizient einzubinden, sowie sinnvolle Anschlüsse Richtung Ried und Salzburg zu schaffen.

Bezirk Ried

Der Bahnhof Ried soll als Drehscheibe und wichtiger Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und Bus ausgebaut werden. Infrastrukturelle Voraussetzung ist die Errichtung eines Busterminals am Rieder Bahnhof. Die Regionalbuslinien werden hier konsequent auf die Zuganschlüsse ausgelegt. Neben den effizienten Vertaktungen kommt es zu einer zusätzlichen Ausweitung des Fahrplanangebots.

Das neu gestaltete Konzept soll am 28. Januar 2017 dem Landtag vorgelegt werden, um die Finanzierung und die Umsetzung zu sichern. "Die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Innviertel ist mir besonders wichtig. Die Ausweitungen des Angebots stärkt neben der wirtschaftlichen Entwicklung der Region vor allem die Mobilität und Flexibilität der Bürgerinnen und Bürger", so Landesrat Steinkellner abschließend.

 

 

 

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