Sobotka: Lassen uns unsere
 Lebensgewohnheiten nicht nehmen

 

erstellt am
20. 12. 16
11:00 MEZ

Wien (bmi) - Nach dem Anschlag in Berlin hat Innenminister Wolfgang Sobotka dazu aufgerufen, sich "vom Terror nicht die Gebräuche und Lebensgewohnheiten nehmen" zu lassen. Es gäbe derzeit keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit Österreich. Alle Landespolizeidirektionen wurden in Kenntnis gesetzt, dass die polizeilichen Überwachungstätigkeiten verstärkt werden müssen. "Man kann sich vor einem Terroranschlag nie gänzlich schützen – wir können nur alles denkbar Mögliche tun", sagte Innenminister Sobotka. "Sonst müssen wir das öffentliche Leben lahmlegen. Wir können diesem Terror nicht weichen, eine freie und demokratische Gesellschaft muss auch die Kraft haben, dem zu widerstehen", sagte Sobotka. "Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, Weihnachtsmärkte oder Versammlungen trotzdem zu besuchen", sagte Sobotka.

Konkrete Hinweise zu einem möglichen Anschlag in Österreich gebe es nicht, sagte Sobotka. Zwar gebe es auch hierzulande eine abstrakte Bedrohungslage, aber "diese konkreten Hinweise, dass etwas passieren könnte, gibt es bei uns in dieser Form nicht, trotzdem ist die Sorgsamkeit bei uns mehr denn je geboten". Um konkrete Schlüsse für Österreich zu ziehen, müsse man die Ermittlungen in Berlin abwarten, sagte der Innenminister.

 

 

 

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