Salzburg: Wachstumsfonds unterstützte 435 Projekte

 

erstellt am
27. 12. 16
13:00 MEZ

Haslauer: Zentrale Komponente der Wirtschaftsförderung für Kleinunternehmen
Salzburg (lk) - Der Salzburger Wachstumsfonds ist seit seiner Gründung 2008 eine zentrale Komponente der Wirtschaftsförderung für Klein- und Kleinstunternehmen im Land Salzburg. Hunderte Unternehmen profitieren jährlich von seinen Förderaktionen, die laufend von der Fondskommission evaluiert und an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. "In diesem Jahr wurden alleine aus dem Wachstumsprogramm für Kleinstbetriebe 435 Förderungen in einem Gesamtausmaß von rund 1,64 Millionen Euro genehmigt", zog Landeshauptmann Wilfried Haslauer am 26.12. Bilanz. Diese 435 aus dem Fonds unterstützten Projekte lösten ein Investitionsvolumen von 26,8 Millionen Euro aus. Das Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe fördert die Durchführung von eigen- oder fremdfinanzierten Investitionen von Kleinstunternehmen der gewerblichen Wirtschaft.

Großes Interesse an Photovoltaik-Förderung für betriebliche Gebäude
Seit rund zwei Jahren fördert der Wachstumsfonds auch die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf betrieblichen Gebäuden. Heuer im Sommer wurde diese Möglichkeit bis Ende 2017 verlängert. "Die Förderaktion erfüllt ihre Aufgabe, einen positiven Anreiz zur Investitionsentscheidung zu setzen voll und ganz. Darüber hinaus haben die errichteten Anlagen Beispielwirkung für andere Unternehmen", betonte Wirtschaftsreferent Haslauer und verwies auf folgende Zahlen:

Insgesamt wurden seit Beginn der Förderaktion im März 2015 165 Anträge positiv entschieden. Diesen Projekten sind rund 1,2 Millionen Euro Fördergelder zugesprochen worden. Dem stehen rund sieben Millionen Euro an förderbaren Kosten gegenüber. Weitere 66 Projekte sind gegenwärtig in Prüfung. Das Interesse der Betriebe ist ungebrochen, es werden laufend neue Anträge gestellt.

Mit den bislang geförderten 165 Photovoltaik-Anlagen kann eine Gesamtleistung von rund 5.350 kWp generiert werden, das entspricht einem Jahresstromertrag von grob 4,9 Millionen kWh. Damit wiederum könnte der Durchschnittsverbrauch von rund 1.240 Vier-Personen-Haushalten gedeckt werden. Seit Mitte 2016 werden auch Speicheranlagen gefördert, die dazu beitragen, den Eigenverbrauch zu optimieren. Bisher konnten zwölf solcher Anlagen gefördert werden – mit einer Kapazität von insgesamt rund 130 kWh.

 

 

 

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