Johanna Mikl-Leitner wird für Nachfolge
 von Erwin Pröll kandidieren

 

erstellt am
19. 01. 17
13:00 MEZ

„Erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortsetzen“
St. Pölten (nlk) - Von einem „historischen Tag“ sprach Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am 18.01. im Zuge einer Pressekonferenz in St. Pölten. Dabei wurde bekannt gegeben, dass Mag. Johanna Mikl-Leitner in der Nachfolge von Erwin Pröll als Parteiobfrau der Volkspartei Niederösterreich kandidieren wird. Wie heute festgesetzt wurde, wird der Landesparteitag der VP NÖ am 25.03. stattfinden. Darauf folgend wird die Wahl im NÖ Landtag stattfinden.

Mit dieser Entscheidung habe man „eine exzellente Grundlage gelegt, damit die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortgesetzt werden kann“, betonte Landeshauptmann Pröll in seiner Stellungnahme. Johanna Mikl-Leitner sei „eine erfahrene Politikerin“, verwies er auf ihre Tätigkeiten als „Managerin der Landespartei“, im Nationalrat, in der Landesregierung und im Innenministerium. Er sei überzeugt, dass „mit dieser Persönlichkeit nicht nur die Volkspartei, sondern vor allem auch das Bundesland Niederösterreich gut fahren wird“, so Pröll.

Johanna Mikl-Leitner drückte zunächst ihren „großen Respekt vor den Leistungen und dem Lebenswerk“ von Erwin Pröll aus. Sie dankte für den soeben getroffenen Beschluss des Landesparteivorstandes und sprach von einem „großen Vertrauensvorschuss“. Sie habe das politische Handwerk von Erwin Pröll gelernt, in den verschiedensten Funktionen nationale und internationale Erfahrungen sammeln können und werde diese in Niederösterreich einbringen, betonte sie.

Mag. Johanna Mikl-Leitner wurde 1964 geboren und ist in Großharras im Bezirk Mistelbach aufgewachsen und dort zur Volksschule gegangen. Das Realgymnasium und später die Handelsakademie hat sie in Laa an der Thaya besucht. Danach studierte sie Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien. In den Jahren 1999 bis 2003 war sie Abgeordnete zum Nationalrat, von 2003 bis 2011 gehörte sie als Landesrätin der NÖ Landesregierung an. Von 2011 bis 2016 war sie Bundesministerin für Inneres, seit 21. April 2016 bekleidet sie das Amt der Landeshauptmann-Stellvertreterin.

 

 

 

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