Tiroler Integrationsangebote wirken!

 

erstellt am
17. 01. 17
13:00 MEZ

Deutschkurse und Qualifzierungsmaßnahmen funktionieren als Grundlage für Integration
Innsbruck (lk) - „Die Befunde von SOS-Mitmensch zu den österreichweit besten Deutschkurs-Angeboten für Asylsuchende, aber auch die jüngsten AMS-Zahlen, wonach bereits die Hälfte der Asylberechtigten in den Arbeitsmarkt integriert wurde, bestätigen den Tiroler Weg in der Integration von schutzsuchenden Menschen“, betonen Sozial- und Integrationslandesrätin Christine Baur und Arbeitslandesrat Johannes Tratter.

In enger Zusammenarbeit zwischen Land Tirol, der Tiroler Soziale Dienste GmbH und dem AMS werden wertvolle Weichen für die Qualifizierung und Ausbildung von AsylwerberInnen und infolge Asylberechtigten gestellt.

„Zahlreiche Angebote, darunter ein engmaschiges Netz an Deutschkursen, erleichtern es den Menschen auf der Flucht, bei uns Fuß zu fassen und sich Perspektiven und eine Zukunft zu erarbeiten“, freut sich LRin Baur. Damit könnten Armut und soziale Ausgrenzung verhindert werden.

Grundlage für ein selbstverantwortliches und eigenständiges Leben
„Mit Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen wird die Grundlage für ein eigenständiges und selbstverantwortliches Leben gelegt“, stellt LR Tratter klar und verweist auf Projekte wie „MyKey – Leben und Arbeiten in Tirol“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Der Tiroler IntegrationsKompass ist ein weiteres wichtiges Instrument, das AsylwerberInnen schon während ihres Asylverfahrens eine Orientierungshilfe bietet: Menschen mit Migrationsgeschichte können mit einem Blick alle Angebote erfassen, die sie für ihre Integration in Anspruch nehmen können. „Der Tiroler IntegrationsKompass dokumentiert gleichzeitig alle Kurse, an denen Asylwerberinnen und Asylwerber teilgenommen haben – neben Deutschkursen werden Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie weitere formell erworbene Kompetenzen im TIK nachgewiesen: Wenn eine Schule, eine Lehre, eine Universität oder Fachhochschule bzw. Akademie besucht und abgeschlossen, aber auch wenn einer Arbeit nachgegangen wurde, wird dies im IntegrationsKompass abgebildet“, berichtet LRin Baur.

Mithilfe all dieser Maßnahmen kann die durch die vermehrte Fluchtbewegung der vergangenen Jahre gestiegene Anzahl an arbeitssuchenden Asylberechtigten bestmöglich in den Arbeitsmarkt integriert werden.

     

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