Zuwanderung nach Vorarlberg hält an,
 ist aber weniger geworden

 

erstellt am
26. 01. 17
13:00 MEZ

Aktueller Bevölkerungsbericht der Landesstelle für Statistik
Bregenz (vlk) - Die Zuwanderung nach Vorarlberg ist nach wie vor stark, zuletzt aber deutlich geringer geworden. Das zeigt die Landesstelle für Statistik in ihrem aktuellen Bevölkerungsbericht auf. Zum Stichtag 31. Dezember 2016 waren in Vorarlberg 389.570 Menschen mit Hauptwohnsitz gemeldet, um 4.597 mehr (+1,2 Prozent) als ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Der stärkste Bevölkerungszuwachs im Jahresabstand wurde zum Stichtag 30. Juni 2016 mit +6.007 Personen verzeichnet.

Die positive Geburtenbilanz hat im letzten Jahr ein Drittel des Bevölkerungswachstums ausgemacht (+1.398 Menschen), der weitaus größere Teil (+3.199) resultiert aus der Wanderungsbilanz, wobei der Saldo bei österreichischen Staatsbürgerinnen/-bürger erneut negativ (-434), bei aus dem Ausland Zugewanderten klar positiv ist (+3.633, im Jahr 2015 waren es annähernd +5.300). Aus EU-Staaten kamen +1.877 Menschen, aus Kriegs- bzw. Krisenländern +1.203 (also ein Drittel, ein Jahr früher betrug deren Anteil noch mehr als die Hälfte). Der Ausländeranteil ist 2016 um 0,8 Prozentpunkte auf 17,0 Prozent gestiegen.

Der Bevölkerungszuwachs in Vorarlberg konzentriert sich überwiegend auf das Rheintal. In dieser Region haben insgesamt 262.196 Menschen ihren Hauptwohnsitz. Die größte Stadt des Landes, Dornbirn, hat 48.863 Einwohner, gefolgt von Feldkirch (33.063), Bregenz (29.621) und Lustenau (22.543). Jeweils mehr als 10.000 Einwohner zählen weiters Hohenems, Bludenz, Hard, Rankweil, Götzis und Lauterach.

 

 

 

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