GESTRATA-Bauseminar 2017 rund
 um das Thema Baustoff Asphalt

 

erstellt am
25. 01. 17
13:00 MEZ

Straßenbaureferent Landesrat Helmut Bieler eröffnete GESTRATA Bauseminar 2017
Eisenstadt (blms) - Das alljährlich in allen Bundesländern stattfindende GESTRATA-Bauseminar machte am 24.01. im Eisenstädter Kultur- und Kongresszentrum Station. Unter dem Motto „Asphalt verbindet Menschen“ informierten ExpertInnen aus der Branche ein interessiertes Fachpublikum, darunter mehr als 40 SchülerInnen der HTL Pinkafeld, über die neuesten Entwicklungen in der Asphaltherstellung und -verarbeitung.

In seiner Begrüßungsrede hob GESTRATA-Vorstand BM DI Harald Schön die Notwendigkeit einer ausreichenden Vernetzung der Regionen durch Straßen hervor, die ein grundlegender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und eine wesentliche Voraussetzung für Unternehmensansiedlungen sei. Nicht zuletzt gehe es bei der Erhaltung von Straßen um die Erhaltung von Volksvermögen. Schön sprach sich in diesem Zusammenhang auch um die Zweckbindung der Mineralölsteuer aus.

„Ohne Infrastruktur, ohne leistungsfähige Verkehrsverbindungen gibt es kein Wachstum“, betonte auch Bieler in seinem Eröffnungsstatement. „Verkehrswege sind die Lebensadern der Wirtschaft, sie sind die Lebensadern des Burgenlandes. Jede Investition in den Straßenbau ist eine Aufwertung für die Wirtschaft, für die Region und sichert Arbeitsplätze“, so der Verkehrslandesrat, der einen Überblick über die Bauvorhaben im Burgenland gab.

Als wichtigstes Beispiel nannte Bieler die Businesszone Parndorf. „Dort konnten in den letzten Jahren Tausende neue Arbeitsplätze dazugewonnen werden“. Bis 2020 würden dort bis zu 20 Mio. Besucher jährlich prognostiziert, was auch eine immense Herausforderung für die Verkehrsplanung darstelle. Die Herstellung zusätzlicher Rampen und Ausfahrten von der A4, der vierstreifige Ausbau der B51 und neue Leitsysteme sollen einen reibungslosen Verkehrsfluss gewährleisten. Auch die Umfahrung Oberwart habe innerhalb kürzester Zeit mehr als 600 neue Arbeitsplätze entstehen lassen: „Hier wurde ein Knotenpunkt zwischen Ungarn, dem Burgenland und den angrenzenden Bundesländern und damit die Voraussetzung für Wirtschaftswachstum geschaffen“.

Eines der zentralen Bauvorhaben im umfangreichen Straßenbauprogramm im Burgenland sei die B 61a - die Verlängerung der S31 von Oberpullendorf bis Rattersdorf - mit einem Gesamtbauvolumen von 37 Mio. Euro (finanziert durch den Bund), die im Herbst 2017 fertiggestellt sein wird. Eine wesentliche Entlastung soll auch die Umfahrung der Sonnentherme Lutzmannsburg als L 225 bringen; der Baustart ist für Herbst 2017 geplant.

Von nachhaltiger Bedeutung für das Burgenland, so Bieler, sei der Neubau der S7, der Fürstenfelder Schnellstraße, durch die ASFINAG. 2022 soll die Verkehrsfreigabe dieser wichtigen Verbindung erfolgen, die eine deutliche Aufwertung für das Südburgenland als Wirtschaftsraum und die Lebensqualität der Bevölkerung bedeute. 633 Mio. Euro betragen die Gesamtbaukosten, davon entfallen auf den burgenländischen Abschnitt rund 418 Mio. Euro. Ein weiteres für das Burgenland wichtiges ASFINAG-Projekt sei die Sanierung der A4 Ostautobahn von Neusiedl bis zur Staatsgrenze bei Nickelsdorf, die Ende 2017 abgeschlossen sein wird; rund 50 Mio. Euro werden dafür investiert.

Entscheidend für diese Projekte sei deren Umsetzung in möglichst hoher Qualität und auf dem neuesten technischen Stand. „Die GESTRATA ist dabei ein Vorbild. Die Bauseminare der GESTRATA sind ein Forum, wo eine permanente Weiterentwicklung zu mehr Qualität, mehr Komfort und mehr Sicherheit auf unseren Straßen präsentiert wird. Von ihr gingen in den letzten Jahren immer wieder entscheidende Impulse aus“, so Bieler abschließend.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.burgenland.at

 

 

 

 

 

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