Kärnten: Gründergeist entfachen,
 Coworking-Offensive starten

 

erstellt am
25. 01. 17
13:00 MEZ

LR Benger: Coworking 2017 startet – Hilfestellung für Gründer auch abseits des Zentralraumes – Perspektiven für junge Menschen
Klagenfurt (lpd) - Um den Gründergeist in Kärnten zu entfachen, startet Wirtschaftslandesrat Christian Benger 2017 eine Coworking Offensive. „Die Coworking Spaces sind die Antwort auf den Wandel in der Wirtschaft, daher unterstützen wir die Errichtung dieser Infrastruktur aus dem Wirtschaftsreferat aus vollen Kräften. Sie soll helfen, den Gründergeist zu entfachen“, fasste Benger am 24.01. nach der Regierungssitzung, die Absicht der Coworking Offensive 2017 zusammen.

Die risikoreiche und unberechenbare Selbstständigkeit wird laut Benger durch eine unbürokratische, flexible und kostengünstige Bereitstellung von Büroinfrastruktur in Form von Coworking Spaces gefördert. Die Coworking Spaces bilden eine Anlaufstelle für Start-ups, Gründungswillige und Freelancer.Die FH Kärnten habe mit einer empirischen Studie die Grundlage für die Coworking Offensive 2017 gelegt. Coworking Spaces seien ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Kärnten und das Land habe alles dazu beizutragen, dass die Vernetzung von EPUs und Kleinstunternehmen voranschreitet, die Anzahl der Gründungen steigt sowie Impulse setzt für eine lokale Gründer- und Jungunternehmerszene in Zusammenhang mit Ortsentwicklungen.

„Coworking hat an Bedeutung gewonnen, da eine Kooperationskultur verstärkt gelebt wird. Wir haben durch Veranstaltungen im ganzen Land gemerkt, wie interessiert treibende Kräfte vor Ort sind, um jungen Menschen Möglichkeiten zu geben, in Kärnten ein Unternehmen zu gründen“, erläutert Sabrina Schifrer vom Alpen Adria Coworking. „Von Seiten des Wirtschaftsreferates haben wir mit Vertretern der bereits bestehenden Coworking Spaces eine Offensive für 2017 ausgearbeitet, die bei der Unterstützung von Vernetzungs- und Weiterbildungs-Events beginnt, über einen gemeinsamen Auftritt nach Außen geht, Kooperationen mit öffentlichen Einrichtungen forciert, Vernetzung auch innerhalb der Coworking Spaces voran treibt, die Zusammenarbeit mit bestehenden, traditionellen Betrieben aufbereitet und die Kooperation mit Schulen intensiviert, damit junge Menschen bereits Perspektiven erhalten“, beschrieb Benger das gesamte Arbeitsprogramm 2017.

Was in den 80iger und 90iger Jahren die Technologieparks waren, sind heute in der modernen Wirtschaft, in der Kreativwirtschaft und für die Startups, die sogenannten Coworking Spaces. Ein Coworking Space ist das moderne Gemeinschaftsbüro. In offen gehaltenen Räumlichkeiten teilen sich Startups, Einzel- sowie Kleinstunternehmer aus unterschiedlichsten Branchen gemeinsame Büro-Infrastruktur. Durch Coworking entstehen Communities, sprich Gemeinschaften mit gleichen Interessen. „Das ist die neue Art der Zusammenarbeit und trotzdem des eigenständigen Unternehmertums, dem wir in Kärnten Rechnung tragen müssen“, sagte Benger.

Die moderne Infrastruktur, Netzwerk, Drucker, Scanner, Telefon, Beamer, Besprechungsräume usw., Kreativen und Startups über einen bestimmten Zeitraum hinweg zur Verfügung zu stellen, sei die Basis, damit sich die moderne, junge Wirtschaft entwickeln kann“, erläutert Benger. Die Nutzung bleibt immer unverbindlich und zeitlich flexibel – wie es die heutige Wirtschaft und Arbeitswelt auch ist.

„Coworking Spaces als Treffpunkte lokaler Wirtschaftsinitiativen, wo Ideen gesponnen werden und Konzepte umgesetzt werden, das sind Räume wir brauchen, um Kärnten weiterzuentwickeln“, betonte Schifrer. Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, IT-Dienstleistungen, Architektur- und Ingenieurbüros, Werbung und Marktforschung oder Grafikdesign sind für die Corworking Spaces gefragt.

 

 

 

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