Stadt Salzburg: "Monat der Vielfalt"

 

erstellt am
07. 02. 17
13:00 MEZ

150 kamen zum "Interkulturellen Frühstück" Zehn Menschen agierten als "Lebendige Bibliothek" und erzählten aus ihrem Leben
Salzburg (stadt) - 150 Menschen kamen am 05.02. im Rahmen des derzeit laufenden "Monats der Vielfalt" in den Markussaal in die Gstättengasse und ließen sich das interkulturelle Kulturfrühstück mit Köstlichkeiten aus aller Welt schmecken. Nebenbei war auch Spannendes aus dem Leben von zehn anwesenden "lebendigen Büchern" zu erfahren. Bei diesem Format lassen sich Menschen aus aller Welt von Gästen befragen und erzählen aus ihrem Leben.

"Sprache lernen - oder Gefangener im Land"
Diesmal unter anderem dabei: Die afghanischen minderjährigen Flüchtlinge Jahya Aslami und Hussein Ahmadi, die indische Tänzerin Nayana Bhat, die gebürtige sizilianische Sprachwissenschaftlerin Lara Fortunato und der pensionierte Petrogeologe Muhran Muhran aus Armenien. "Wer die Sprache nicht lernt, lebt immer ein wenig wie ein Gefangener im Land", sagt er - und lernte zu den vier Sprachen, die er bereits beherrschte, auch noch Deutsch, als er 1990 für seine Familie und sich in Österreich eine neue Existenz aufbaute. Teilweise dramatische Fluchtgeschichten, teilweise Erfahrungen aus dem Berufsleben der lebenden Bücher. Trotz der vielen Gäste im Markussaal waren konzentrierte Unterhaltungen möglich.

 

 

 

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