Breitbandmilliarde - Infrastrukturministerium
 startet Ausschreibung über 140 Millionen

 

erstellt am
15. 02. 17
13:00 MEZ

Zweite Runde in den Programmen „Access“ und „Backhaul“ – Dritte Ausschreibung der Leerrohrförderung um einen Monat verlängert
Wien (bmvit) - Das Infrastrukturministerium (bmvit) hat am 14.02. die zweite Phase der Breitbandförderprogramme „Access“ und „Backhaul“ gestartet. Aus der Breitbandmilliarde stehen insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit dem Breitbandausbau bringen wir schnelles Internet ins ganze Land und schaffen die Voraussetzung für 5G. Damit machen wir speziell die ländlichen Regionen zukunftsfit“, sagt Infrastrukturminister Leichtfried. Im Juli wird Leichtfried eine Strategie für den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G vorlegen.

Das Programm „Access“ zielt darauf ab, Breitbandnetze weiter auszudehnen und damit größere Flächen mit Breitband-Internet zu versorgen. In der aktuellen Ausschreibung stehen knapp 80 Millionen Euro zur Verfügung. Der „Call“ endet am 30. Mai 2017. „Backhaul“ erhöht durch die Anbindung von regionalen Netzen oder Mobilfunkmasten an das Glasfasernetz die Leistungsfähigkeit bereits bestehender Netze. Für dieses Programm stehen knapp 60 Millionen Euro bereit. Die „Backhaul“-Ausschreibung läuft bis 9. Mai 2017. In den Programmen Access ELER und Leerrohr laufen derzeit ebenfalls Ausschreibungen, die jeweils noch bis 31. März 2017 geöffnet sind.

In vergangenen Ausschreibungen hat das Infrastrukturministerium aus der Breitbandmilliarde bisher Förderzusagen über insgesamt 204 Millionen Euro vergeben. Die Mittel aus der Breitbandmilliarde werden von den privaten Netzbetreibern mit Investitionen in derselben Höhe verdoppelt. Insgesamt profitieren 560.000 Österreicherinnen und Österreicher von den bisherigen Förderzuschlägen.

Leistungsfähige Breitbandverbindungen sind die Voraussetzung für den kommenden neuen Mobilfunkstandard 5G. In einer ressortübergreifenden Steuerungsgruppe zur nationalen 5G-Strategie arbeiten unter Federführung des Infrastrukturministeriums das Bundeskanzleramt, das Wirtschaftsministerium und das Finanzministerium zusammen. „Österreich wird eine führende 5G-Nation in Europa. Wir legen noch im Sommer eine Strategie für den neuen Mobilfunkstandard vor. Damit sichern wir den Wirtschaftsstandort und stärken unsere heimischen Betriebe“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. 5G gilt als Schlüsseltechnologie: Einerseits wird es rasant schnellere Downloads ermöglichen. So kann künftig ein vollständiger Film in knapp unter vier Sekunden heruntergeladen werden. Darüber hinaus ermöglicht 5G eine weit höhere Gerätedichte als der derzeitige Standard LTE. Während heute Kundinnen und Kunden noch mit Netzausfällen zu kämpfen haben, wenn sie sich bei Konzerten oder im Fußballstadion befinden, wird dieses Problem mit 5G der Vergangenheit angehören. Das schafft die technische Grundvoraussetzung für selbstfahrende Autos, vernetzte Produktionsmaschinen und intelligente Haushaltsgeräte.

Nähere Informationen zu den Ausschreibungen finden Sie unter http://www.breitbandfoerderung.at sowie auf der Webseite der für die Abwicklung der Förderungen zuständigen österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG: https://www.ffg.at/Breitband. Als zentrale Anlaufstelle für interessierte Gemeinden, Gemeindeverbände und alle anderen Förderungswerber steht das Breitbandbüro des bmvit als Erstberatungsstelle zur Verfügung.

 

 

 

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