Stöger: Arbeitsmarkt fit für
 aktuelle Anforderungen machen

 

erstellt am
24. 02. 17
13:00 MEZ

Arbeitsmarktpaket zentraler Teil des Regierungsprogramms – Sozialminister will rasche Umsetzung der Beschäftigungsaktion 20.000
Wien (bmask) - „Unser Sozialsystem muss alle erreichen, die in Österreich leben und arbeiten“, betonte Sozialminister Alois Stöger am 24.02. beim Arbeitstreffen mit den Mitgliedern des Sozialausschusses der SPÖ-Parlamentsfraktion, bei dem aktuelle Fragen des Arbeitsmarktes und der sozialen Absicherung diskutiert wurden. „Das heutige Gespräch hat gezeigt, dass alle Abgeordneten hinter den Maßnahmen stehen, die wir für den Arbeitsmarkt entwickelt haben. Insbesondere die Beschäftigungsaktion 20.000, mit der wir Langzeitarbeitslose über 50 Jahren wieder in Beschäftigung bringen wollen, ist eine klare Botschaft dafür, dass wir niemanden aufgeben, sondern konsequent daran arbeiten, dass alle eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt haben“, so Stöger, der im Gespräch mit den Abgeordneten auch auf die voranschreitende Digitalisierung einging.

„Unser Arbeitsmarkt befindet sich durch Digitalisierung und Automatisierung in einem grundlegenden Wandel. Wir wollen, dass die Beschäftigten und unser Wirtschaftsstandort davon profitieren. Deshalb ist es wichtig, schon jetzt die notwendigen Qualifikationen aufzubauen“, erklärt Stöger. Das Sozialministerium hat deshalb eine Qualifizierungsoffensive gestartet, durch die 30.000 neue Ausbildungsplätze, etwa im Rahmen der neuen Ausbildungspflicht bis 18, der Ausbildungsgarantie bis 25 oder dem Fachkräftestipendium zur Verfügung stehen.

1.500 Euro Mindestlohn für Arbeit, von der man leben kann
„Wir müssen auch sicherstellen, dass unser Arbeitsrecht mit den neuen Arbeitsformen mithalten kann. Deshalb brauchen wir nicht nur ein neues Modell, das mehr Arbeitszeitflexibilität für Beschäftigte und Unternehmen zulässt, sondern auch neue Ansätze, um Entwicklungen wie Crowdworking oder die ständige Erreichbarkeit in der Freizeit gerecht zu regeln“, so Stöger, der darüber hinaus die Notwendigkeit für die Einführung des Mindestlohns von 1.500 Euro bekräftigt: „Ich freue mich, dass die Sozialpartner zugesagt haben, einen Stufenplan zur Einführung des Mindestlohns zu erarbeiten. Damit greifen wir allen unter die Arme, die derzeit trotz Vollzeitjob nicht von ihrer Arbeit leben können.“

 

 

 

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