Mitterlehner: Trendwende am Arbeitsmarkt
mit Reformen verstärken

 

erstellt am
03. 04. 17
13:00 MEZ

Wirtschaftsminister zur positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt - Konjunktur zieht an, Wirtschaft schafft mehr Arbeitsplätze, Maßnahmen wirken - Weitere Reformen angehen und umsetzen
Wien (bmwfw) - „Die Konjunktur zieht an, die Stimmung in der Wirtschaft hat sich gedreht. Unsere Maßnahmen und Angebote beginnen zu wirken“, sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der am 03.04. veröffentlichten sinkenden Arbeitslosenzahlen. Dies sei genauso positiv und erfreulich wie die erhöhten Wachstumsprognosen der Wirtschaft, aber sicher kein Grund für tatenlose Selbstzufriedenheit. „Eines ist klar: Die Trendwende am Arbeitsmarkt wird nur dann nachhaltig sein, wenn weitere Reformen umgesetzt werden. Von flexiblen Arbeitszeiten über weniger Bürokratie bis zur stärkeren Vermittlung von Arbeitslosen in freie Stellen gibt es noch sehr viel zu tun“, nennt Mitterlehner Beispiele. So ist etwa die Zahl der offenen Stellen in der Wirtschaft auf 52.142 gestiegen, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von rund 45 Prozent entspricht.

Aktuelle Maßnahmen umfassen beispielsweise die generelle Lohnnebenkosten-Senkung für alle Unternehmen von stufenweise bis zu einer Milliarde Euro pro Jahr sowie mehrere Zuwachsprämien für Investitionen. Ab dem Juli 2017 folgt unter anderem der mit zwei Milliarden Euro dotierte neue Beschäftigungsbonus sowie das Pilotprojekt „Aktion 20.000“ für über 50-jährige langzeitarbeitslose Menschen. Dieses Pilotprojekt muss aber noch praxistauglich aufgestellt werden und vor allem vernünftig finanzierbar sein, wie es auch im Arbeitsprogramm vereinbart ist.

 

 

 

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