"Steine für Bikernieki"

 

erstellt am
26. 05. 17
13:00 MEZ

SchülerInnen des Wiener G19 reisen nach Riga – Florianschütz: Erinnerungskultur ist wichtiges Anliegen der Stadt Wien
Riga/Wien (spw) - In Zusammenarbeit mit dem Verein erinnern.at haben SchülerInnen des Wiener G19 die Geschichte zweier ehemaliger jüdischer Schüler nachgezeichnet, die während der NS-Zeit ermordet wurden. Diese hatten Ende des 19. Jahrhunderts die Bildungseinrichtung in der Gymnasiumstraße besucht und wurden in der nationalsozialistischen Terrorherrschaft im Konzentrationslager Riga-Kaiserwald ermordet.

Die SchülerInnen flochten ihre Arbeit in das Projekt „Steine für Bikernieki“ ein, das auf Initiative der Stadt Wien zustande gekommen ist. Dabei werden nach jüdischer Tradition Steine zur Erinnerung an die NS-Opfer an der heutigen KZ-Gedenkstätte im lettischen Bikernieki niedergelegt. Die Steine wurden auf dem Schulweg der ehemaligen Döblinger Gymnasiasten gesammelt. Eine Delegation unter der Leitung des Wiener Gemeinderats Peter Florianschütz (SPÖ) wird sie anlässlich einer Gedenkreise nach Lettland bringen. An der Exkursion von 3. bis 5. Juli 2017 werden auch drei SchülerInnen des G19 teilnehmen.

„Die Erinnerungskultur an den Schulen hochzuhalten, ist ein wichtiges Anliegen der Stadt Wien“, erklärt Florianschütz. „Zudem bieten Projekte wie dieses den SchülerInnen die Gelegenheit, sich mit der Geschichte ihrer eigenen Schule auseinanderzusetzen und mehr über die unzähligen WienerInnen zu erfahren, die während der NS-Zeit ihr Leben lassen mussten.“

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.erinnern.at
http://www.g19.at

 

 

 

 

 

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