Platter: "Amt des Bischofes in Tirol
 wieder mit Leben füllen"

 

erstellt am
26. 05. 17
13:00 MEZ

Tiroler Delegation mit Landeshauptmann bei Papst Franziskus in Rom
Rom/Innsbruck (lk) - Eine große Ehre widerfuhr der Tiroler Delegation mit Landeshauptmann Günther Platter und Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann. Bei der Generalaudienz von Papst Franziskus im Vatikan überreichte LH Platter am 24.05. einen persönlichen Brief an den Heiligen Vater. Darin unterstreicht LH Platter die große Bedeutung eines Bischofs für Tirol und weist auf die dringende Notwendigkeit einer Nominierung des Oberhirten für die Diözese Innsbruck hin.

„Sede vacante nihil innovetur“: Während der Bischofsstuhl leer ist, dürfen keine größeren Veränderungen vorgenommen werden. Seit über einem Jahr ist das bischöfliche Amt in Innsbruck nicht besetzt – die Diözese Innsbruck wird von Diözesanadministrator Jakob Bürgler interimistisch geleitet. „Ich danke Jakob Bürgler, dass er diese verantwortungsvolle Aufgabe nun bereits seit 16 Monaten mit großer Sorgfalt erfüllt. Trotzdem ist es nun an der Zeit, das Amt des diözesanen Oberhauptes in Innsbruck endgültig wieder mit Leben zu füllen“, so LH Platter. Um auf die aktuelle Situation in der Diözese Innsbruck und der katholischen Gemeinschaft des Landes Tirol aufmerksam zu machen, reiste LH Platter mit einem direkt an das Oberhaupt der Katholischen Kirche gerichteten Brief im Gepäck nach Rom. „Im persönlichen Gespräch mit Papst Franziskus habe ich die eindringliche Bitte um baldige Besetzung des Innsbrucker Bischofsstuhles geäußert. Darauf hat mir der Heilige Vater mit einem klaren ‚Ich weiß um die Situation Bescheid‘ geantwortet. Aus der Antwort des Papstes konnte ich eine bestimmte Betroffenheit feststellen“, berichtete LH Platter von der persönlichen Begegnung mit dem Heiligen Vater.

Konstante in bewegten Zeiten
Im Namen der KatholikInnen des Landes, welche die große Mehrheit der Bevölkerung in Tirol bilden, betonte LH Platter, dass ein Bischof besonders in bewegten Zeiten eine Konstante gibt: „Die Kirche ist ein Raum für Hoffnungen und Nöte sowie für die Freude der Tirolerinnen und Tiroler – das Amt des Bischofs ist eine tragende Säule weit über die katholische Gemeinschaft in unserem Land hinaus. Er gibt den gläubigen Menschen Halt und Sicherheit, Zuversicht und Hoffnung. Daher ist es mir persönlich sehr wichtig, dass das Land Tirol in möglichst naher, absehbarer Zukunft wieder einen Oberhirten der Katholiken begrüßen darf.“

Für den Landeshauptmann persönlich war die Generalaudienz ein besonderes Ereignis: „Papst Franziskus wird nicht nur seines Amtes wegen, sondern wird vor allem aufgrund seiner starken Persönlichkeit geschätzt und respektiert. Er gibt den Menschen das Gefühl, sie zu verstehen, ihnen zuzuhören und Probleme auch beim Namen zu nennen. Ich hoffe, dass dies auch im Sinne der Bestellung des Bischofes in Innsbruck so sein möge.“

 

 

 

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