2016 bringt ein Geburtenplus von 3,9%
 und mit +7.006 eine positive Geburtenbilanz

 

erstellt am
23. 05. 17
13:00 MEZ

Wien (statistik austria) - Im Jahr 2016 wurden laut Statistik Austria 87.675 Kinder in Österreich geboren. Im Vergleich zum Jahr davor bedeutet dies ein deutliches Plus von 3,9% bzw. 3.294 Neugeborenen. Zugleich wurden 2016 insgesamt 80.669 Sterbefälle verzeichnet, um 2,9% bzw. 2.404 weniger als im Jahr davor. Damit fiel die Geburtenbilanz mit +7.006 deutlich positiv aus – ähnlich hoch war sie zuletzt im Jahr 1996 (+8.019).

Im Jahr 2016 starben in Österreich 269 Säuglinge im 1. Lebensjahr. Die Säuglingssterberate blieb mit 3,1‰ gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Bundesländer verzeichnen Plus bei Lebendgeborenen und Rückgang bei Gestorbenen
Alle Bundesländer verzeichneten 2016 steigende Geburtenzahlen. Den deutlichsten Anstieg verbuchte Vorarlberg (+5,8%), gefolgt von Niederösterreich (+5,7%), Oberösterreich (+5,6%), Kärnten (+4,8%) und Wien (+4,4%). Die übrigen Bundesländer registrierten jeweils geringere Zunahmen: Salzburg (+2,9%), Burgenland (+2,4%), Steiermark (+0,6%) und Tirol (+0,4%).

Bei der Zahl der Gestorbenen gab es 2016 in allen Bundesländern einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Dieser war in Oberösterreich (-5,4%) am deutlichsten, gefolgt von der Steiermark (-4,0%) und Wien (-3,0%). Die übrigen Bundesländer wiesen eine Abnahme der Sterbefälle unter dem Bundesdurchschnitt auf: Burgenland (-2,5%), Tirol (-2,3%), Niederösterreich (-1,7%), Vorarlberg (-1,4%), Kärnten (-1,1%) und Salzburg (-0,6%).

Geburtenbilanz deutlich positiv
Die für Österreich insgesamt positive Geburtenbilanz stellte sich in den Bundesländern unterschiedlich dar: Wien (+4.773), Oberösterreich (+2.553), Tirol (+1.749), Vorarlberg (+1.401) und Salzburg (+1.163) erzielten wie schon in den Vorjahren Geburtenüberschüsse. Dagegen überwog die Zahl der Sterbefälle gegenüber den Lebendgeborenen weiterhin in Niederösterreich (-1.537), in der Steiermark (-1.097), in Kärnten (-1.089) und im Burgenland (-910).

Detaillierte Ergebnisse sowie weitere Informationen finden Sie hier zu Geborenen und zu Gestorbenen

 

 

 

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