Platter: „Tirol kann auf eine starke Wirtschaft bauen“

 

erstellt am
12. 06. 17
13:00 MEZ

Einzelhandel 2016 mit größtem realen Wachstum von +2,2 Prozent
Innsbruck (lk) - Die Tiroler Landesregierung hat kürzlich erfreut den „Tiroler Wirtschafts- und Arbeitsmarktbericht“ beschlossen und dem Tiroler Landtag weitergeleitet. „Kurz zusammengefasst: Tirols Wirtschaft ist TOP. So liegt das durchschnittliche Wachstum von 2010 bis 2017 in Tirol bei 1,9 Prozent, der Österreich-Schnitt nur bei 1,2 Prozent. Und in der Sommersaison 2016 haben wir bei einem Gästeplus von 5,5 Prozent erstmals die 20-Millionen-Marke überschritten“, bilanzierte LH Günther Platter die herausragenden Tirol-Daten. „Das ist in erster Linie das große Verdienst engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich zum Standort Tirol bekennen, sowie qualifizierter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

„Mit der Gründung der Lebensraum Tirol 4.0 GmbH wollen wir diese positiven Trends auch für die Zukunft festigen und verstärken, indem wir die Kräfte bündeln, gemeinsam zukunftsfähige Konzepte entwickeln sowie Projekte in der Umsetzung begleiten.“

100 Millionen Euro für schnelles Internet
LH Platter weiter: „Die Bauproduktion wurde in Tirol mit 6,7 Prozent besonders kräftig gesteigert. Dazu beigetragen hat auch unser Impulspaket oder die Infrastrukturmaßnahme Ausbau des schnellen Internets in Tirol, wo wir bis zum Jahr 2024 insgesamt 100 Millionen Euro investieren. Tirol erreichte 2016 bei den Umsätzen im Einzelhandel mit + 2,2 Prozent das größte reale Wachstum. Das Exportvolumen dürfte 2016 erstmals 12 Milliarden Euro überschritten haben.“

„Im vergangenen Jahr konnten wir durch die Tiroler Wirtschaftsförderung 7.983 Arbeitsplätze sichern und 646 neu schaffen. Zudem gab es 2.691 Unternehmensgründungen, das sind 90 mehr im Vergleich zum Jahr 2015“, berichtete Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und verwies noch auf die erfolgreiche Betreuung der Standortagentur Tirol für 26 Unternehmen, die sich aus dem Ausland bzw. österreichischen Bundesländern neu in Tirol angesiedelt haben. LRin Zoller-Frischauf weiters: „Insgesamt wurden 42,3 Millionen Euro an Förderungen genehmigt und damit ein Projektvolumen in Höhe von 485 Millionen Euro unterstützt.“

„Das Niveau der Arbeitslosigkeit liegt in Tirol weit unter dem Österreichwert. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 2016 6,4 Prozent, österreichweit 9,1 Prozent“, betonte LR Johannes Tratter zu den Arbeitsmarktkennziffern.

 

 

 

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