Bundespräsident und Landeshauptmann
 besuchten 7. Jägerbrigade

 

erstellt am
13. 07. 17
13:00 MEZ

Saatsoberhaupt und Landeshauptmann dankten den Soldatinnen und Soldaten und zeigten sich tief beeindruckt von Motivation und Know-how - komprimierte Evakuierungsoperation wurde vorgeführt
Wien/Klagenfurt (lpd) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen besuchte am 12.07. die 7. Jägerbrigade in der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne in Lendorf. Landeshauptmann Peter Kaiser hieß den Bundespräsidenten und Generalstabschef General Otmar Commenda am Gelände der Kaserne zusammen mit Brigadekommandant Brigadier Jürgen Wörgötter, Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler und Bataillonskommandant Oberstleutnant Alexander Rasser willkommen.

Der Bundespräsident war mit dem Hubschrauber gekommen, begleitet auch vom Generalstabschef General Otmar Commenda und Adjutanten Generalmajor Thomas Starlinger. Vor Ort befanden sich auch der Kommandant der Landstreitkräfte, Generalleutnant Franz Reissner, sein Adjutant Major Nikolaus Barthl und mehrere Offiziere, unter ihnen auch Landesamtsdirektor Oberst Dieter Platzer.

Der Bundespräsident wurde von der Militärmusik Kärnten musikalisch begrüßt. „Ich freue mich hier zu sein, vor vierzehn Tagen habe ich die SoldatInnen am Truppenübungsplatz Seetaler Alpen besucht und bin sehr gespannt zu hören, was die 7. Jägerbrigade und speziell das Jägerbataillon 25 leisten“, sagte der Bundespräsident.

Van der Bellen erhielt ausführliche Informationen über die 7. Jägerbrigade und das in diese eingegliederte JgB25. Die 7. Jägerbrigade ist eine der vier großen Einsatzverbände des Österreichischen Bundesheeres und hat ihre rund 3.500 Soldatinnen und Soldaten in Kärnten und der Steiermark stationiert. Die „Siebente“ ist für Einsätze zur Stabilisierung im Ausland und zur Unterstützung des Kommandos Schnelle Einsätze im Inland vorgesehen. Zu den Auslandseinsätzen, etwa im Kosovo, gehören auch Evakuierungen, bei denen Personen aus bedrohten Gebieten weggebracht werden müssen. Die 7. Jägerbrigade verfügt als einziger Verband der Landstreitkräfte über Luftlandefähigkeiten.

Festgestellt wurde auch, dass das Bundesheer ein attraktiver Arbeitgeber sei und daher sollten weiterhin Bemühungen erfolgen, um diesen großen Zuspruch, den es derzeit erlebe, zu erhalten bzw. abzusichern.

Bundespräsident und Landeshauptmann besichtigten auch eine Übung in einem internationalen Szenario, eine Evakuierungsoperation, die am Sportplatz in komprimierter Form durchgeführt wurde. Beide zeigten sich sehr interessiert und beeindruckt von der perfekten Durchführung. Dabei waren Drohnen, Fallschirmspringer, Hubschrauber, Pandur-Panzer, Scharfschützen im Einsatz. Es ging darum, Personen aus einem bedrohten Raum bzw. Haus wegzubringen sowie auch Verletzte in Sicherheit zu bringen und abzutransportieren.

Nach der Vorführung gab es noch eine Präsentation von Geräten und Waffen und danach ein Zusammentreffen der Soldaten des JgB25 mit dem Bundespräsidenten in der Cafeteria. Der Landeshauptmann wies auf die große Verbundenheit des Bundespräsidenten mit Kärnten hin. Er hob die bestens gelungene Koordination hervor, die diese dynamische Vorführung zeigte. Es sei beruhigend zu wissen, dass das Bundesheer all diese besonderen Einsatzfähigkeiten besitze. Er habe das Bundesheer auch im Kosovo besucht und könne das vielseitige Know-how nur hochschätzen. „Die Auslandseinsätze des Bundesheeres, gerade auch des Jägerbataillons 25, sind ein Aushängeschild des Bundesheeres“, so Kaiser. Der Bundespräsident dankte für den herzlichen Empfang und Vorführung in der Khevenhüller-Kaserne.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at