"One Belt One Road" – Starke Transportpartner
 aus Österreich in Zentralasien

 

erstellt am
21. 07. 17
13:00 MEZ

Chinesische Seidenstraßen-Initiative birgt großes Potenzial für österreichische Exportwirtschaft am zentralasiatischen Zukunftsmarkt
Astana/Wien (expoaustria) - Österreich präsentiert sich derzeit auf der EXPO zum Thema „Future Energy“ in Astana als starker Wirtschaftspartner für Kasachstan und die Region Zentralasien. Für die heimische Exportwirtschaft ist ein maßgebliches Engagement in der Region nicht zuletzt aufgrund der chinesischen Seidenstraßeninitiative „One Belt, One Road“ und dem damit verbundenen Anschluss in den dynamischen zentral- und südostasiatischen Raum von entscheidender Bedeutung. Das Vorarlberger Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss hat das große Potenzial bereits erkannt und ist in der Region seit einigen Jahren erfolgreich vertreten.

Österreichische Transport- und Logistiklösungen für Zentralasien
Seit dem Vorjahr ist das europaweit führende Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss auch im kasachischen Almaty mit einem Standort vertreten. Vor dem Hintergrund der Seidenstraßen-Initiative, welche den Ausbau von Straßen-, Zug- und Seeverbindungen zwischen Asien, Afrika und Europa vorsieht, hat man das große Transitpotenzial des Landes erkannt und sich zur Expansion nach Kasachstan entschlossen. Das Unternehmen profitiert von den zahlreichen Infrastrukturprojekten, welche sich im Zuge des Ausbaus des Landkorridors zwischen China und Westeuropa ergeben haben, und konnte für seine Dienstleistungen, dem Transport von Fracht aller Arten zu Land oder Luft, zahlreiche lokale wie auch regionale Kunden und Partner akquirieren.

Bei der Erschließung des kasachischen Marktes standen der Firma Gebrüder Weiss die Experten des AußenwirtschaftsCenters in Almaty zur Seite. Das Unternehmen konnte sich durch das umfangreiche Leistungsprogramm in den Bereichen Wissen, Plattformen und Partner gut vernetzen und Kunden gewinnen.

Marktchancen für Österreichs Unternehmen
Kasachstan hat sich zum wirtschaftlich führenden Land in Zentralasien entwickelt und zählt laut Weltbank zu den Top 10 Reformländern weltweit. Für Österreich ist Kasachstan der drittgrößte Exportmarkt in der GUS (hinter Russland und der Ukraine) sowie der mit Abstand größte Handelspartner in Zentralasien. In den letzten 10 Jahren hat sich das Exportvolumen um fast 90 Prozent auf knapp 225 Millionen Euro vergrößert.

Bekannt als Erdölexporteur und Bergbauland versucht Kasachstan seit einigen Jahren seine Wirtschaft zu diversifizieren und neue Produktionen aufzubauen. Der Entwicklungs- und Investitionsbedarf ist vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz sehr groß. Darüber hinaus bieten aber auch die Kernsektoren der Zulieferung in die Öl- und Gasindustrie sowie die Modernisierung bestehender Kraftwerke und der Kraftwerksneubau Chancen für Österreich und seine exportorientierten Unternehmen.

EXPO 2017 in Astana: „Future Energy“
Österreich präsentiert bei der Weltausstellung in Kasachstan unter dem Motto „Mit Hirn, Herz und Muskelkraft“ ein kreatives Kaleidoskop partizipativer Lösungen zu globalen Energie- und Umweltfragen. Rund 20 Installationen stellen Einfallsreichtum, Kreativität und Konsequenz aus Österreich vor und machen das komplexe Thema Energie spielerisch und nonverbal erlebbar. Die österreichische Beteiligung wird mit einem Gesamtbudget von 4,8 Millionen Euro realisiert, das vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Wirtschaftskammer Österreich getragen wird. Insgesamt werden 115 Länder und 22 internationale Organisationen an der Weltausstellung in der Hauptstadt Kasachstans von 10. Juni bis?10. September 2017 teilnehmen. Die Veranstalter rechnen mit rund zwei Millionen Besuchern. Für den Österreich-Pavillon wird mit rund 1.000 Besuchern am Tag gerechnet.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.expoaustria.at

 

 

 

 

 

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