Kreative starten in Klagenfurt durch

 

erstellt am
20. 07. 17
13:00 MEZ

LR Benger: Erste Kreativwirtschaftswerkstatt wichtig für Wirtschaftsentwicklung Kärntens – Land unterstützt Coaching für Betriebs-Erfolg
Klagenfurt (lpd) - Die Kreativwirtschaft ist eine wichtige Säule im wirtschaftspolitischen Schwerpunktjahr 2017. Wirtschaftsreferent LR Christian Benger hat für Startups und Kreative das Budget im Wirtschaftsressort auf über 750.000 Euro aufgestockt, um die moderne Wirtschaft zu forcieren.

„Das sind unsere Jobs von morgen. Wir brauchen einen Gründergeist im Land, wenn wir Arbeitsplätze haben wollen. Startups und Kreative sind die Voraussetzung für unser Wirtschaftswachstum“, gab Benger am 19.07. bekannt. Eine Maßnahme ist die Unterstützung von Seiten des Wirtschaftsreferates des Coachingprogrammes „C hoch 3“ für Kreative. Heute, Mittwoch, trafen sich alle Kreativen Österreichs, die am Coachingprogramm teilgenommen haben zur ersten Kreativwirtschaftswerkstatt in Klagenfurt im Lake Side Park, um ihre konkreten Projekte weiter zu entwickeln, sich auszutauschen und vor allem, um das Kooperationsnetzwerk zu vertiefen. Das Land hat das Coachingprogramm mit 10.000 Euro unterstützt.

„Die Kreativschaffenden sind für Innovationen und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in anderen Branchen entscheidend. Damit sind sie ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen. Das Coaching soll den betrieblichen Erfolg unterstützen“, betonte Benger. Betriebswirtschaftliche, rechtliche oder persönliche Fragen werden in diesem Coachingprogramm behandelt. Über mehrere Monate hinweg haben sechs Workshoptage und Treffen in Kleingruppen stattgefunden, in denen an Kooperationsprojekten gearbeitet wird. Bei Bedarf wurden Experten (für Recht, Steuern, Förderungen u.v.m.) zugezogen.

Ein weiterer Effekt wird mit dem wirtschaftspolitischen Schwerpunkt ebenfalls offensichtlich: Auffallend hoch ist die Zahl an Kreativwirtschaffenden, die nach Kärnten zurückkehren und zur positiven Entwicklung in Kärnten beitragen wollen.

„Der erste ‚C hoch 3 Durchgang‘ in Kärnten hat gezeigt, dass sich die Kärntner Kreativwirtschaft in den letzten Jahren zunehmend zu vernetzen begonnen hat und auf diesem Boden innovative Unternehmen entstehen können. Wenn sich die hohe Lebensqualität in Kärnten mit der Kooperationskompetenz der Kreativunternehmer bündelt, sehe ich ein hohes Potenzial für die Gesamtwirtschaft“, so Marie-Theres Zirm, C hoch 3 Trainerin und österreichweite Netzwerkkoordination von C hoch 3, im Auftrag der Kreativwirtschaft Austria.

Pro Bundesland haben 20 Kreativ-Schaffende kostenlos teilgenommen und voneinander gelernt, um unternehmerisch zukunftsfit zu bleiben. Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, erklärte warum die Wirtschaftskammer das Projekt „C hoch 3“ unterstützt: „Kreativschaffende leben von einem guten Netzwerk. Kontakte knüpfen gehört zum täglichen Geschäft .Nur so ist der nachhaltige Erfolg gesichert.“

Seit dem Start konnten über 700 angehende, frischgebackene und bereits etablierte Kreativschaffende aus den Bereichen Design, Mode, Architektur, Multimedia, Games, Film, Fotografie, Werbung etc. ihre Unternehmen aufbauen, Geschäftsmodelle weiterentwickeln, professionelle Kooperationen eingehen und gemeinsam die Herausforderung der Selbstständigkeit meistern.

 

 

 

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