Wallner: "Familien unterstützen,
 junge Generation optimal fördern"

 

erstellt am
11. 09. 17
11:00 MEZ

Land stellt für Infrastrukturausbau in vier Gemeinden erneut in Summe rund 250.000 Euro bereit
Dornbirn/Hittisau/Mäder/Wolfurt/Bregenz (vlk) - Von Landesseite wird weiter kräftig in den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen investiert. Für Projekte in Dornbirn, Hittisau, Mäder und Wolfurt hat die Landesregierung insgesamt rund 250.000 Euro bereitgestellt. Es gehe darum, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, Vorarlbergs Familien zu stärken und die junge Generation optimal zu fördern, begründen Landeshauptmann Markus Wallner und die ressortzuständige Landesrätin Katharina Wiesflecker die neuerliche Investition.

Bei der Weiterentwicklung des Kinderbetreuungsangebotes ziehen Gemeinden und das Land wie in vielen anderen Bereichen konsequent an einem Strang. "Dabei sind es einerseits die qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen, die über die Qualität entscheiden. Auf der anderen Seite braucht es auch eine hochwertige Infrastruktur, Ausstattung und räumliche Gestaltung", betont der Landeshauptmann.

Optimale Betreuung sicherstellen
Im Vordergrund stehe, eine optimale Betreuung sicherzustellen. "Das ambitionierte Ziel lautet, den Familien landesweit gleiche Rahmenbedingungen zu bieten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war bei der Kinderbetreuung die Einführung des sozial gestaffelten Tarifs", betont Landesrätin Wiesflecker. Neben den Kindern, die in ihrer Entwicklung kompetent unterstützt werden, sollen vor allem auch die alleinerziehenden bzw. berufstätigen Eltern von einem gut entwickelten Angebot profitieren, so Wiesflecker. Zugleich würde der Armutsgefährdung vorgebeugt und den Gemeinden Hilfestellung gegeben, damit sie bei dieser entscheidenden Aufgabe bestmöglich entlastet werden. Bauliche Maßnahmen werden an den KiBe Rösslebande in Dornbirn, Wald und Wiese in Hittisau, Im Brühl in Mäder und KiVi in Wolfurt vorgenommen.

Allein im letzten Jahr sind in Vorarlberg rund 250 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze entstanden. Insgesamt werden in den verschiedenen Einrichtungen von Gemeinden oder bei privaten Trägern schon mehr als 4.300 Kinder betreut und gefördert, im gesamten Kleinkindbereich – in Kinderbetreuungen, Spielgruppen und bei Tageseltern – sind es fast 5.800. Und der Ausbau der Angebote inklusive Weiterentwicklung der Qualität und in Sachen Leistbarkeit würde konsequent fortgesetzt, sagt Landesrätin Wiesflecker.

 

 

 

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