Kärntner Unternehmen ist
 Österreichs Startup des Jahres

 

erstellt am
25. 09. 17
13:00 MEZ

LH Kaiser gratulierte bei Betriebsbesuch der Klagenfurter Symvaro GmbH zur großartigen Auszeichnung – Software-Anbieter legt Fokus auf Bereiche Wasser und Abfall
Klagenfurt (lpd) - Wasser ist überlebenswichtig – Das ist uns Menschen eigentlich bewusst, aber denken wir immer daran, wenn wir es VERbrauchen? Die Klagenfurter Symvaro GmbH bietet Wasserversorgern eine Digitalisierungslösung, die auch die Bürgerinnen und Bürger u.a. über eine App einbindet und ihnen wichtige Informationen liefert. Weiters fokussiert sich der 2010 gegründete Software-Anbieter auf den Bereich Abfall, hat eine eigene Müll App entwickelt. Gerade wurde Symvaro beim „Central European Startup Award“ in Wien als Österreichs „Startup des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Landeshauptmann Peter Kaiser gratulierte dazu am 25. September persönlich und führte mit dem 15-köpfigen Firmenteam ein interessantes Gespräch.

„Ich bin richtig stolz auf euren Erfolg“, betonte Kaiser. Unternehmen wie Symvaro seien bedeutend für Kärnten, sie würden den Aufschwung des Landes zeigen und auch hervorstreichen, welche Erfolge in und aus Kärnten heraus möglich seien. Wasser sei das kostbarste Gut auf der Erde, Symvaro begegne dem mit viel Logik und Intelligenz, meinte der Landeshauptmann. Mit Geschäftsführer Rudolf Ball, Entwicklungschef Philip Kozeny und Salesleiter Gernot Fleiss sprach er auch darüber, welchen Nutzen ihre Produkte den Kärntner Gemeinden bringen könnten. Fasziniert zeigte sich der Landeshauptmann vor allem darüber, wie die Bürgerinnen und Bürger integriert werden und wie man damit Bewusstsein für unsere wesentlichsten Ressourcen schafft.

Geschäftsführer Ball betonte, dass man von Klagenfurt aus genauso erfolgreich sein könne wie aus Berlin oder dem Silicon Valley. Man betreibe zwar ein Büro in Köln, das im nächsten Jahr ausgebaut werden solle – Symvaro hält in Deutschland u.a. Fachvorträge zur Digitalisierung der Wasserwirtschaft und ist Mitglied im renommierten bayrischen Umweltcluster. „Klagenfurt wird aber immer unser Hauptquartier bleiben“, so Ball.

Das Symvaro-Produkt WATERLOO wurde von der Firma gemeinsam mit Kärntner Wasserwerken entwickelt. Es ist eine digitalisierte Unterstützung für Wasserversorger und hilft ihnen bei der Verarbeitung ihrer Daten. „Das Ziel lautet: weg vom Papier. Das bedeutet weniger Arbeit und eine geringere Fehlerquote“, erklärte Ball. Als Beispiel nannte er einen handgeschriebenen Einser am Ablesezettel, der fälschlicherweise als Siebener erkannt wird. Mit der App von Symvaro ist es zum Beispiel möglich, den Wasserzähler mit dem Smartphone zu fotografieren und so direkt den Zählerstand weiterzuleiten. Und die App informiert die Nutzer u.a. darüber, wieviel Liter Wasser sie am Tag verbrauchen oder warnt sie vor aufgetretenen Verunreinigungen. Ball betonte aber auch, dass Symvaro der sensible Umgang mit den Daten besonders wichtig sei.

 

 

 

Weitere Informationen:
https://symvaro.com

 

 

 

 

 

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