Wallner: Junge Generation optimal
 fördern, Gemeinden entlasten

 

erstellt am
25. 09. 17
13:00 MEZ

Vorarlberger Landesregierung gewährt 46 Gemeinden zum Personalaufwand im Bereich Kinder- und Schülerbetreuung zusätzliche Fördermittel
Bregenz (vlk) -Mit einer zusätzlichen Förderung in Höhe von knapp 410.000 Euro unterstützt das Land heuer 46 Gemeinden bei den Personalkosten, die ihnen im Jahr 2016 im Bereich der Kinder- und Schülerbetreuung angefallen sind. Über den kürzlich gefassten Beschluss der Landesregierung hat Landeshauptmann Markus Wallner am 23. September informiert. Die Höhe des Landesbeitrags pro Kommune ergibt sich aus der Finanzkraft, Einwohnerzahl sowie den Personalausgaben für Kinder- und Schülerbetreuung der jeweiligen Gemeinde.

Gemeinsam mit den Gemeinden investiere das Land sehr massiv in die Kinder- und Schülerbetreuung, um in allen Regionen eine möglichst zufriedenstellende Situation gewährleisten zu können, führt der Landeshauptmann aus: "Bei den Angeboten gehe es darum, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung optimal zu begleiten, Vorarlbergs Familien zu stärken und die Gemeinden finanziell ein stückweit zu entlasten".

Erneut Steigerungen
Der Bedarf an Kinder- und Schülerbetreuungsangeboten in Vorarlberg hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Dementsprechend wurden viele Einrichtungen zur Betreuung geschaffen und aufgestockt. Steigerungen wurden auch im Vorjahr wieder verbucht, berichten Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Bildungslandesrätin Bernadette Mennel. 2016 hatten 5.781 Kinder einen Platz in Spielgruppen, (Klein)Kinderbetreuungen oder bei Tageseltern, für 11.325 Schulkinder gab es eine Schülerbetreuung. "Altersgerechte, qualitativ hochwertige und verlässliche Angebote sind ein wichtiger Beitrag zur Entlastung vor allem alleinerziehender bzw. berufstätiger Eltern", unterstreichen auch Wiesflecker und Mennel die gesellschaftliche Bedeutung der Angebote.

Fokus auf qualitätsorientiertem Ausbau
Die erhöhte Nachfrage nach Angeboten hat die Anzahl von Einrichtungen anwachsen lassen, genauso den Bedarf nach qualifiziertem Personal. Damit finanzschwächere Gemeinden die Aufgabe schultern können, wird von Landesseite eine zusätzliche Unterstützung ausgezahlt. "Der Fokus liegt auf einem qualitätsorientierten Ausbau der Angebote", so Mennel und Wiesflecker. Dazu gehöre auch die fachliche Qualifikation des Betreuungspersonals. "Sie ist ganz entscheidend, um ein angenehmes und für die kindliche Entwicklung förderliches Umfeld zu schaffen", sind sich die Landesrätinnen einig. Ziel sei zudem eine verlässliche Betreuung, die nach Bedarf ganzjährig, ganztägig und in vertretbarer Entfernung zur Verfügung steht.

Zahlen und Fakten zur Kinder- und Schülerbetreuung in Vorarlberg 2016

  • - 5.781 Kinder in Spielgruppe, Kinderbetreuungseinrichtung oder Tageseltern
  • - 11.325 Kinder in Schülerbetreuung
  • - 127 Kinderbetreuungseinrichtungen
  • - 179 Schülerbetreuungen
  • - 112 Tageseltern
  • - 58 Spielgruppen
  • - 50 Kindernester
  • - 18.935.000 Euro im Jahr 2016 vom Land für Kinderbetreuung
  • - 1.336.235,30 Euro vom Land für Schülerbetreuung

 

 

 

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