Steiermark vertieft grenzüberschreitende
 Zusammenarbeit mit Ungarn

 

erstellt am
22. 09. 17
12:00 MEZ

LH Schützenhöfer mit steirischer Delegation in Budapest
Budapest/Graz (lk) - In Begleitung einer steirischen Delegation besuchte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am 20. September die ungarische Landeshauptstadt Budapest. Dabei traf Schützenhöfer mit Vize-Ministerpräsident Zsolt Semjén sowie Vizeparlamentspräsident Gergely Gulyás zwei politische Spitzenvertreter zu Arbeitsgesprächen im ungarischen Parlament. Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf den bilateralen Beziehungen zwischen der Steiermark und Ungarn, die von zahlreichen Kooperationen auf allen Ebenen geprägt sind.

In diesem Zusammenhang betonte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Wir pflegen enge Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit Ungarn und profitieren insbesondere auch von Kooperationen in Bildung, Wissenschaft, Infrastruktur, Umweltfragen und Tourismus. Diese steirisch-ungarische Zusammenarbeit wollen wir auch in Zukunft weiter ausbauen, weshalb wir künftig verstärkt auf grenzüberschreitende Infrastrukturmaßnahmen sowie die gemeinsame Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität setzen werden."

Besonderer Stellenwert käme auch den Kooperationen in der Fahrzeugindustrie zu, so der steirische Landeshauptmann. Aus diesem Grund besuchte Schützenhöfer im Anschluss die ungarische Niederlassung des steirischen Erfolgsunternehmens AVL. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem die Zukunftsthemen Elektromobilität und Teststrecken für selbstfahrende Autos. Schützenhöfer: „Nicht zuletzt durch die Errichtung eines einzigartigen Kompetenznetzwerks aus Forschungseinrichtungen und Zulieferbetrieben der Automobilindustrie, steht die Steiermark heute im Bereich Forschung und Entwicklung europaweit an der Spitze. Wir rüsten uns schon heute für die Themen der Zukunft, dabei werden Elektromobilität und automatisiertes Fahren eine große Rolle spielen. Auch Ungarn wird in diese Zukunftsbereiche investieren. Mithilfe von grenzüberschreitenden Kooperationen und gemeinsamen Projekten, soll die Steiermark in den kommenden Jahren zum europäischen Kompetenzzentrum für automatisiertes Fahren werden."

 

 

 

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