BMWFW: Neue Exportmärkte erschließen

 

erstellt am
26. 09. 17
13:00 MEZ

Exporte nach Lateinamerika und Afrika auf Dauer deutlich erhöhen - Studien zeigen Potential außereuropäischer Märkte
Wien (bmwfw) - Das Wirtschaftsministerium möchte die vorrangig Europa-zentrierten österreichischen Handelsbeziehungen diversifizieren und setzt dabei verstärkt auf den Ausbau der Exporte in außereuropäische Märkte. Mit der vom BMWFW forcierten „Triple-A-Strategie“ soll vor allem der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu Lateinamerika, Afrika und Asien vorangetrieben werden. Das Ziel ist eine mittel- bis langfristige Vervielfachung der derzeitigen Ausfuhrzahlen. Hierzu hat das Ministerium zwei Studien über den Wirtschaftsstandort Lateinamerika und die Chancenregion Subsahara-Afrika in Auftrag gegeben, welche die beiden Märkte eingehend untersucht haben und Strategien sowie Handlungsempfehlungen aufzeigen.

Studien unterstreichen Export-Potential für heimische Unternehmen
Die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vom Österreichischen Lateinamerika-Institut erstellte Studie „Wirtschaftsstandort Lateinamerika“ beleuchtet die Chancen und Herausforderungen für heimische Investitionen und Exporte nach Argentinien, Chile, Costa Rica und Panama. Sie sieht insbesondere für heimische KMU als Nischenanbieter mit starken Entwicklungs- und Technologiekomponenten vielfältige Marktchancen in Lateinamerika. Vor allem in den Bereichen Infrastruktur, erneuerbare Energien, Bergbau und Abfallwirtschaft eröffnen sich für Unternehmen mit dem entsprechenden Know-how vielfältige Möglichkeiten.

Die von der Dynaxity Consulting GmbH erstellte Studie „Subsahara-Afrika“ beschreibt die gleichnamige starke Wachstumsregion in Afrika und betrachtet die Möglichkeiten beim Ausbau der österreichischer Handelsbeziehungen in einer Region, die nach wie vor von vielen heimischen Unternehmen als sehr herausfordernder Markt gesehen wird. Insbesondere Kenia, Nigeria und Côte d‘Ivoire gelten aufgrund ihrer Stabilität, strategischen Lage und günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als Zukunftsmärkte, in denen Österreichs Exporthandel vor allem in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologien, Maschinen und technische Materialien für Landwirtschaft, Bergbau oder Erdgas/Erdöl positiv reüssieren kann.

Die Studien stehen auf der Homepage des Ministeriums zum Download bereit.

 

 

 

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