Arbeit für Menschen - Menschen in Arbeit

 

erstellt am
12. 10. 17
13:00 MEZ

20 Jahre St:WUK
Graz (lk) - Seit 20 Jahren setzt die Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH – kurz St:WUK – im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung und des Arbeitsmarktservice Steiermark sowie in Kooperation mit Partnerinnen und Partnern gemeinnützige Beschäftigungsprojekte in den Bereichen Wissenschaft, Natur, Umwelt, Kunst, Kultur und Archäologie um. Das 20-jährige Gründungsjubiläum nutzten Vertreterinnen und Vertreter der St:WUK und der Politik nicht nur um ausführlich Danke zu sagen, sondern auch dazu, im Rahmen einer Fachtagung die Zukunft der gemeinnützigen Beschäftigung zu diskutieren.

„Arbeit ist Teil der Sinnerfüllung des Lebens, weshalb für die Landesregierung das Thema Arbeit schaffen an oberster Stelle steht", eröffnete die ressortzuständige Wirtschafts- und Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Fachtagung. „Arbeit schaffen in erster Linie die Betriebe, aber als Politik ist es unsere Aufgabe, die dazu notwendigen Rahmenbedingungen für Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schaffen. Dieses Zusammenspiel funktioniert derzeit gut, die Arbeitslosenquote geht in der Steiermark seit Juni 2016 kontinuierlich zurück, die Zahl der offenen Stellen steigt", so Eibinger-Miedl.

„Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es – aus unterschiedlichen Gründen – nicht für jeden Arbeitssuchenden sofort möglich ist, eine passende Stelle am ersten Arbeitsmarkt zu finden. Hier bietet die St:WUK seit 20 Jahren eine wichtige Unterstützung, indem sie im Rahmen ihrer gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte mehr als 300 Menschen pro Jahr einen Arbeitsplatz, eine sinnvolle Beschäftigung und vor allem eine Perspektive bietet. Dafür gebührt den Verantwortlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unser großer Dank."

Auch für Arbeits- und Soziallandesrätin Doris Kampus steht die Sinnhaftigkeit der gemeinnützigen Beschäftigungsprojekte der St:WUK außer Frage. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Arbeit zu schaffen das beste Mittel ist, um unser Sozialsystem zu entlasten. Gemeinnützige Beschäftigung schafft Nutzen zum Wohle der Gemeinschaft. Dieser Grundgedanke prägt die Steiermark und Österreich und es ist unsere Aufgabe, diesen Grundgedanken mitzutragen."

Ein besonderer Dank ging vor allem an das Kernteam der St:WUK um Geschäftsführer Christian Schwarz und Prokurist Michael Teubl, sowie das Arbeitsmarktservice Steiermark, vertreten durch dessen stellvertretende Landesgeschäftsführerin Christina Lind.

Im Zuge der Fachtagung, die unter dem Motto „Zukunft - Gemeinnützige Beschäftigung" stand, referierten und diskutierten die Experten Univ.-Prof. Reinhold Popp und Univ.-Prof. Manfred Prisching über die Zukunft der Arbeit und die Rolle von gemeinnützigen Beschäftigungsinitiativen. Einig war man sich darin, dass sich die Arbeitswelt durch Entwicklungen wie den demografischen Wandel und sinkende Geburtenraten, die steigende Lebenserwartung oder die Digitalisierung verändern wird. Arbeitslosigkeit werde weiterhin ein Thema bleiben und somit besteht für innovative Einrichtungen wie die Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger GmbH weiterhin hohes Potenzial.

 

 

 

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